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Osteoporosemedikament verringert Brustkrebs-Rückfallsrate

Bild: APA (dpa) © Bild: APA (dpa)

"Da ist ein spektakuläres Ergebnis", sagte dazu Studienleiter Michael Gnant, Chef der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien im AKH, Präsident der österreichischen Studiengruppe für Brust- und Dickdarmkrebs (ABCSG) und stellvertretender Leiter des Comprehensive Cancer Center (CCC; MedUni Wien/AKH). An der Untersuchung haben 65 Behandlungszentren in ganz Österreich mit 3.425 Mammakarzinompatientinnen nach der Menopause teilgenommen.

Bereits vor einigen Jahren wurde bewiesen, dass mit Osteoporosemedikamenten aus der Klasse der Bisphosphonate der therapiebedingte Knochenschwund zu einem guten Teil abgefangen werden kann. Gleichzeitig zeigte sich, dass unter Verwendung dieser Arzneimittel auch weniger Rückfälle bei den Mammakarzinompatientinnen auftraten.

Eine von Gnant und anderen Autoren im Juli dieses Jahres nach entsprechenden groß angelegten Studien publizierte Meta-Analyse der vorhandenen Daten ("The Lancet") zeigte eindeutig diesen zusätzlichen Effekt - die Häufigkeit von Knochenfrakturen sank um insgesamt 50 Prozent - der Anti-Osteoporosetherapie: Die "Knochenhärter" führen zu einer Reduktion des Auftretens von Knochenmetastasen um 28 Prozent und zu einer Verringerung der langfristigen Brustkrebsmortalität um 18 Prozent. 

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