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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Boehringer erwartet "Sog" für Arbeitsmarkt in Wien

Wie kurz vor Weihnachten bekannt wurde, baut der Konzern in Wien eine biopharmazeutische Produktionsanlage für Wirkstoffe, welche mithilfe von Zellkulturen hergestellt werden. Auch für die Zulieferindustrie wie Kantine, Reinigungspersonal oder Technik werde dies positive Auswirkungen haben, hieß es. Mehrere hundert bis tausend Menschen werden auf der Baustelle in den nächsten fünf Jahren arbeiten, so von Lattorff. Auch für die Projektphase, bevor die Anlage in Produktion geht, sei man auf der Suche nach hoch qualifizierten Arbeitnehmern in der Bereichen Engineering, Infrastruktur und Projektmanagement. Geplanter Baubeginn ist Mitte dieses Jahres.

Standort langfristig gesichert

"Damit ist es uns gelungen, den Wiener Standort langfristig abzusichern", sagte von Lattorff. In Betrieb gehen soll die Anlage voraussichtlich 2021, man werde aber alles daran setzen, bereits vorher fertig zu werden.

Im Wettbewerb um die neue Anlage standen neben Wien Singapur, Irland und Deutschland. Die Entscheidung für den Standort in Wien sei eine strategische gewesen, da man das Risiko streuen wollte. Ausschlaggebend waren aber auch die Unterstützung durch die Stadt- und die Bundespolitik, das wissenschaftliche Umfeld, die hohe Lebensqualität sowie die "attraktive" Forschungsprämie, die in Österreich bei zwölf Prozent liegt, so von Lattorff.

Unter größten Wiener Investitionsvorhaben

Das Hintergrundgespräch fand in den neuen Räumlichkeiten der Wirtschaftsagentur Wien in der Mariahilfer Straße 20 statt. Mit einer Summe von 500 Millionen Euro, die Boehringer Ingelheim investiert, handle es sich um eines der größten Investitionsprojekte, die es in Wien je gegeben hat, sagte Agentur-Geschäftsführer Gerhard Hirczi. Auch für den Pharmakonzern ist es die größte Einzelinvestition, die er je getätigt hat. Das Grundstück für das neue Gebäude hatte die Wirtschaftsagentur 2009 erworben und 2014 an den Pharmakonzern weiterverkauft.

Zum Milliardendeal mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi sagte von Lattorff, er gehe davon aus, dass er Mitte dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen sein wird. Der Tausch der Geschäftsbereiche Tiergesundheit und Consumer Health Care wird auch Mitarbeiter in Wien betreffen. Wie diese künftig integriert werden, werde man nach Abschluss behandeln.

Der Standort in Wien ist verantwortlich für das Humanpharma- und Tiergesundheitsgeschäft und beherbergt das weltweite Krebsforschungszentrum von Boehringer Ingelheim. Außerdem entwickelt und produziert es biopharmazeutische Arzneimittel, worum es auch bei der neuen Anlage gehen wird. Knapp 1.500 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen bisher in Wien.

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