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Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

Bakterien kompensieren Fitness-Verlust durch Antibiotikaresistenzen

Bild: APA (Fohringer) © Bild: APA (Fohringer)

Das Antibiotikum Rifampicin hemmt etwa ein Enzym in Bakterienzellen, mit dem sie das Erbgut ablesen, um eine Vorlage für Eiweißstoffe herzustellen (RNA-Polymerase). Ist dieses Enzym verändert, kann es zwar nicht mehr vom Antibiotikum angegriffen werden, funktioniert aber nicht mehr so effizient und die "Fitness" der Mikroben sinkt.

Die Forscher haben bei Pseudomonas-aeruginosa-Bakterien entdeckt, dass diese Krankheitserreger einen Fitness-Verlust durch eine Rifampicin-Resistenz langsam aber sicher ausgleichen. Kleine Handicaps können sie einfach kompensieren, indem ganz andere zelluläre Funktionen effektiver werden und so die Gesamt-Fitness wieder der von nicht-resistenten Bakterien ähnelt.

Ist der Fitness-Verlust durch die Resistenz aber groß, funktioniert dies nicht mehr. Dann müssen die Bakterien die Funktion des Enzyms über Umwege komplett wiederherstellen. Dies ist aber um bis zu 10.000mal schwieriger (unwahrscheinlicher), berichteten die Wissenschafter. Mit ihrer Studie wollen sie zum Verständnis der Dynamik beitragen, wie sich Resistenzen vor allem im klinischen Umfeld ausbreiten, erklärten sie.

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