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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Stahlerzeugung ohne Nitrat-Belastung für die Umwelt

Bild: Andritz © Bild: Andritz

Während der Stahlherstellung entsteht eine Oxidschicht („Zunder“) auf der Oberfläche. Um diese zu entfernen, braucht man sehr aggressive Säuren. Zur Rückgewinnung der Säuren hat Andritz bereits vor gut 20 Jahren ein spezielles Sprühröstverfahren entwickelt. Nach dem Beizvorgang wird der Stahl mit hochreinem Wasser abgespült. Das dabei entstehende "Spülwasser" ist eine Mischung aus Wasser und Säuren. Bisher gab es kein Verfahren, um auch dieses Gemisch zu regenerieren. Nach rund fünf Jahren Forschung und Entwicklung in Wien und intensiver Erprobung in einer Pilotanlage in China konnte Andritz schließlich 2014 einen Durchbruch vermelden.

Bei der neuen Technologie wird das Spülwasser mit Ammoniak neutralisiert und die resultierenden Ammonfluoride, Ammonnitrate und Metalle „eingedickt“. Dabei wird das Wasser von den Salzen getrennt. Das Wasser entweicht in Form von Wasserdampf und die aufkonzentrierte Flüssigkeit kommt erneut in die Pyromars-Anlage, wo die Säuren für die Beizsektion wiedergewonnen werden. Auch das aufbereitete Wasser kann in der Spülsektion wieder eingesetzt werden.

Die Premiere für beide Technologien im industriellen Einsatz wird in Taiwan erfolgen. Das "weltweit erste Edelstahlwerk ohne aufwendige biologische Behandlung und mit 100-prozentig nitratfreiem Abwasser" soll diesen Sommer in Betrieb gehen.

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