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Wiener Forscher erhält deutschen Novartis-Preis für Pathologie-Studie

(c) Ludwig Boltzmann Gesellschaft © Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Pencik, stellvertretender Leiter des Klinischen Institutes für Pathologie und auch am Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung sowie an der VetmedUni Wien tätig, teilt sich den Preis mit Georg Gydnia vom Pathologischen Institut des Uniklinikums in Heidelberg. Der aus Tschechien stammende Wissenschafter veröffentlichte vergangenes Jahr in "Nature Communications" eine Studie, in welcher er und sein Team zeigen konnten, dass das von dem Immunbotenstoff Interleukin-6 gesteuerte Krebsgen STAT3, das normalerweise das Wachstum von Krebszellen fördert, beim Prostatakarzinom eine gegenläufige Wirkung hat..

Unnötige Operationen vermeiden

Das Wissenschafterteam konnte zwei Gene als neue Tumormarker identifizieren, welche zur Prognose des Verlaufs eines Prostatakarzinoms bessere als solcher Charakteristika geeignet sind. Da nur zehn Prozent der Prostatakarzinompatienten an der Erkrankung sterben, wären genaue Prognosefaktoren wichtig, um unnötige chirurgische Eingriffe und andere Therapien zu vermeiden oder eben andernfalls möglichst aggressiv zu behandeln.

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