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Österreich.
Brücke zu neuen Märkten.

Steirischer Erzberg erhält unterirdisches Tunnel-Forschungszentrum

(c) APA / Fohringer © APA / Fohringer

Am Erzberg befindet sich der größte Bergbaubetrieb Österreichs. Mit rund 200 Mitarbeitern werden jährlich im Tagbau rund 8,5 Mio. Tonnen Gestein gewonnen und zu Feinerz verarbeitet. Außerhalb der aktuellen Abbauzone, auf etwa 1.100 Metern Seehöhe, entsteht nun am und im Berg eine europaweit einzigartige Infrastruktur für wissenschaftliche und angewandte Forschung rund um den Bau und Betrieb von Tunnelanlagen - mit realen Untertage-Bedingungen.

"Tests zur Weiterentwicklung der Baumethoden im Tunnelbau, aber auch der Materialien und der Ausstattung bis hin zur Sicherheitstechnik sind bisher nur mit großem Aufwand und unter Inkaufnahme sehr beschränkter und ungünstiger Rahmenbedingungen möglich", betont Robert Galler vom Institut für Subsurface Engineering der Montanuniversität Leoben. In Eisenerz soll ein unterirdisches Tunnelsystem zu Forschungszwecken, das sogenannte "Zentrum am Berg" (ZaB) daher Abhilfe schaffen. Durch die neue Infrastruktur in der traditionellen steirischen Bergbauregion werde mit insgesamt fünf unterirdischen Tunnelröhren ein "Knotenpunkt für internationale Forscher und Unternehmen für den Bau und Betrieb von Tunnel und anderen Untertageanlagen" entstehen und ideale Bedingungen bieten.

Das "Zentrum am Berg" wird u.a. zwei parallel verlaufende Auto-und zwei Eisenbahntunnel sowie eine fünfte Röhre als reine Versuchsstrecke umfassen: Die Auto- und Eisenbahnröhren stoßen nach rund 400 Meter auf den alten, außer Betrieb gesetzten Pressler-Stollen. Dieser soll auf einer Länge von rund einem Kilometer ausgebaut und ebenfalls zu Forschungs- und Entwicklungszwecken genutzt werden.

"Wir haben bereits mehr als 50 konkrete Forschungsvorhaben von Firmen genannt bekommen", so Galler. Im Jahr 2018 sollen erste Kooperationsprojekte durchgeführt werden können. So könnten Test von Brandentstehung, Branderkennungs- und -schutzeinrichtungen für sehr hohe Feuerlasten durchgeführt werden. Darüber hinaus soll die gesamte Infrastruktur auch als Trainings-und Schulungszentrum für Einsatzorganisationen im Krisen- und Katastrophenszenario dienen. Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind Übungen für Wartungs- und Instandhaltungspersonal sowie für die Nutzer der Straßen- und Bahninfrastruktur.

Service: http://zab.unileoben.ac.at/

 

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