Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Bio-Chips für die Wundheilung

Bio-Chip © TU Wien

Die integrierten Strukturen des Bio-Chips, so unscheinbar sie auch wirken, können künftig Messdaten ermitteln, für die bisher ein Labor mit hochqualifiziertem Personal benötigt wird. Dadurch werden medizinische Untersuchungsergebnisse billiger und rascher verfügbar – ein entscheidender Schritt in Richtung individualisierte Medizin..

Einfacher, schneller, billiger – "Size matters"

Wertvolle Erkenntnisse kann man dadurch gewinnen, dass man für die Diagnose Zellen einer Person entnimmt und in einer konventionellen Zellkultur vermehrt, bevor man dann Analysen durchführen kann. Die CellChipGroup an der TU Wien entwickelt miniaturisierte Systeme, die dieses Verfahren nicht nur einfacher und billiger machen, sondern obendrein auch noch physiologisch genauere Ergebnisse liefert. Mit Hilfe kleinster Kanäle - sogenannter Mikrofluidik – werden die wichtigsten biologischen Bedingungen wie Temperatur, Druck und Flussraten nachgeahmt, um den am Chip lebenden Zellen eine möglichst realitätsnahe Umgebung zu bieten.

So entwickelte die CellChipGroup ein miniaturisiertes Wundheilungssystem, um individualisierte Erkenntnisse über die Wirksamkeit bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten zu erhalten. Direkt im Chip entsteht ein sogenannter Zellrasen, dem auf genau kontrollierte, standardisierte und reproduzierbare Weise kleine Wunden zugefügt werden – ähnlich wie im realen Leben. Nicht nur die Verwundungsprozesse selbst kann man am Bio-Chip untersuchen, man kann auch genau studieren, wie sich die Wunde von selbst wieder schließt, wie sich die Migrationsrate von Zellen verhält und vor allem welche Medikamente die Wundheilung verbessern und beschleunigen.

Die CellChipGroup der TU Wien beschäftigt sich neben Mikrofluidik auch noch mit zahlreichen anderen Technologien, die im Bereich „Lab on a Chip“ unverzichtbar sind - etwa Lithographie, Gusstechnik, Heißprägung und Mikrospritzguss. Zahlreiche Bio-Chips aus verschiedenen Polymeren oder aus Glas-Polymer-Hybridmaterialien werden an der TU Wien hergestellt.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Ukrainian-Austrian Business Forum

    27.4.2021/ 14.00 (CET) , Online Conference

  • Meet us @ Open Vienna - A Thriving Startup Ecosystem

    28.04.2021/ 9.15 am - 1.30 pm (CET), Online Conference

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Zuverlässigkeit und Expertise im Land und im Unternehmen überzeugen bei der Standortwahl. Wir müssen uns nicht verstecken, können aber noch attraktiver werden, daran sollte Österreich in Zukunft verstärkt arbeiten!

Pfizer

Pfizer
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

MedUni Wien und AKH Wien: Expertise für Lungentransplantationen bei COVID-19

Im Mai 2020 wurde eine 44-jährige Patientin nach einem schweren Verlauf von COVID-19 von einem Team um den Thoraxchirurgen Konrad Hötzenecker an der Universitätsklinik für Chirurgie von MedUni Wien und AKH Wien als erste Patientin Europas in dieser Indikation Lungen-transplantiert.

Rosinger Group

Die Rosinger Group ist ein langjährig etablierter und international erfolgreicher Finanzkonzern der in den Geschäftsfeldern "Eigene Investments" als auch im Bereich "hochspezialisierter Beratungsleistungen" tätig ist.

alle News alle Blog Einträge