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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Wiener Startup mySugr wird von Schweizer Pharmariesen Roche Diabetics Care übernommen

© mySugr

„Es ist der größte Deal im Digital-Health-Bereich bis dato“, sagt Business Angel Hansi Hansmann, der direkt in die Verhandlungen involviert war und bei mySugr seit längerem an Bord ist.

mySugr als elementarer „Bestandteil des neuen Roche-Ecosystems“

Das 2012 gestartete Wiener Startup der vier Gründer Fredrik Debong, Gerald Stangl, Michael Forisch und Frank Westermann bietet seinen derzeit rund eine Million Nutzern eine App, mit der sich in einem digitalen Tagebuch etwa Blutzuckerwerte dokumentieren lassen. mySugr sieht sich als weltweiter Marktführer in dem Bereich. Die Software ist in 52 Ländern und 13 Sprachen erhältlich.

„Die Partnerschaft wird ein essentieller Bestandteil unseres neuen, offenen digitalen Ecosystems“, sagt Marcel Gmünder, der globale Leiter von Roche Diabetes Care. Der Share-Deal ermöglicht es mySugr, ein eigenständiges Unternehmen zu bleiben und den Standort in Wien weiter auszubauen. Die 2012 gegrüdete Firma wird nicht in den Konzern eingegliedert, sondern bleibt als Marke und Tochterfirma eigenständig. In den kommenden zwei Jahren soll das Team von derzeit 47 auf 200 Mitarbeiter anwachsen. Durch den Exit soll es auch zu keinen Restrukturierungen kommen.

mySugr sieht großes Potenzial im Aufbau eines Rundum-Servies für Diabetiker. In Kooperation mit Versicherungen sollen global Pakete mit Blutzuckermessgerät, Zugang zur App und Blutzuckermessstreifen verkauft werden. Dieser Service ist etwa am deutschen Markt bereits um knapp 1.000 Euro pro Jahr erhältlich. Die Wachstumsmöglichkeiten scheinen groß: Weltweit sind rund 400 Millionen Menschen von Diabetes betroffen, in Österreich leben rund 600.000 Personen mit der Krankheit. Geplant ist außerdem, die noch emrh Fitness-Tracker und Medizingeräte an die App anzubinden.

Netzwerk von Roche als Hebel

Um das Angebot weltweit auszurollen, braucht es finanzielle Stabilität – die hat mySugr mit dem Exit erreicht. Prinzipiell soll das frische Kapital vor allem in Forschung und Produktentwicklung investiert werden. „mySugr wird durch die Expertise und das globale Netzwerk von Roche zum unverzichtbaren Begleiter für ein entspannteres Leben mit Diabetes“, so Frank Westermann, CEO und Co-Founder von mySugr.

Quelle: TrendingTopics

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