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High-Tech-Wälzkörper aus Keramik

SKF-Werk © SKF

Die E-Mobilität bietet dem Wälzlager-Spezialisten große Zukunftschancen. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird in der SKF Österreich AG die Fertigungskapazität für Keramikrollen massiv ausgebaut: Das Werk am Standort Steyr wird um 3000 Quadratmeter bis Ende 2018 erweitert, investiert wird in Produktionsanlagen, Forschungs- und Prüfgeräte.

Wälzlager werden seit mehr als hundert Jahren aus Stahl gefertigt und SKF war immer schon maßgeblicher Treiber von Neuerungen und Innovationen auf diesem Gebiet. SKF ist nun dabei, mit High-Tech Wälzkörpern aus Siliziumnitrid-Keramik eine Revolution im Bereich der Wälzlager einzuläuten. Diese Wälzkörper ermöglichen erhebliche technische Verbesserungen wie etwa eine 60-prozentige Gewichtsreduktion für Luftfahrtanwendungen, eine zuverlässige elektrische Lagerisolation für Anwendungen in der Elektromobilität und eine Verdoppelung der Schmierstoffgebrauchsdauer aufgrund der optimierten tribologischen Eigenschaften. Die Technologie- und Produktentwicklung in Steyr ist im weltweit tätigen SKF Konzern verantwortlich für Keramikwerkstoffe, Wälzkörper aus technischer Keramik und dem Endprodukt Hybridlager, welches sich aus Stahlringen und Keramikwälzkörpern zusammensetzt.

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