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Gemeinschaftsforschungsprojekt H2Future: Herstellung von „grünem“ Wasserstoff als Energieträger

Skizze Demo-Anlage © voestalpine

Im April wurde nun der Baustart bekanntgegeben.

Die Kooperationspartner realisieren gemeinsam eine innovative Wasserstoff-Demonstrationsanlage mit Protonen-Austausch-Membran (PEM)-Technologie am voestalpine-Standort Linz. Ziel ist es, in der Elektrolyseanlage grünen Wasserstoff zu produzieren und dessen Einsatz als Industriegas sowie den Einsatz der Anlage am Regelenergiemarkt zu testen. Dafür stellt das Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) der Europäischen Kommission rund 12 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Horizon 2020 EU-Programm zur Verfügung. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf etwa 18 Millionen Euro für sechs Konsortiumspartner über eine Laufzeit von viereinhalb Jahren. Mit sechs Megawatt Anschlussleistung ist die Anlage die wirkungsvollste und modernste Anlage ihrer Art. Die Partner aus Industrie und Energiewirtschaft wollen damit an künftigen „Breakthrough-Technologien“ forschen, um den globalen Klimazielen langfristig gerecht zu werden. Der Vollbetrieb der Anlage ist für Frühjahr 2019 geplant.

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