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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Inocon will Krankenhäuser keimfrei machen

blutabweisendes Material von inocon © Inocon

Besonders interessant: Keimtötenden Oberflächen, die Spitäler sicherer machen. Wie schnell sich diese Keime im Krankenhaus verbreiten, hat Inocon gemeinsam mit der Meduni Graz in einem Experiment nachgewiesen. Dafür wurden völlig harmlose Keime an einem einzigen Lichtschalter eines Spitals aufgebracht. Am Abend waren diese Keime praktisch im ganzen Krankenhaus nachweisbar. Würde man es also schaffen Türklinken, Armaturen, Lichtschalter und Tasten, die von vielen Menschen berührt werden, keimfrei zu halten, wäre deren Gefahr größtenteils gebannt. Der Schlüssel dazu sind ultradünne Oberflächen aus Zink und Zinkoxid, die in einem besonderen Plasma-Beschichtungs-Verfahren aufgetragen werden. Diese einzigartige Technologie entwickelt das österreichische Unternehmen Inocon.

Für die Beschichtung von Türklinken und Co wird bei Inocon feinstes Metall als Pulver oder Dampf in den oft mehrere 10.000 Grad heißen Plasmastrahl eingebracht. Das erlaubt bei der Verwendung von Pulver Beschichtungsstärken von nur 5 μm bis 250 μm. Beim Einsatz von Dampf sind sogar Schichten mit wenigen Nanometern – also wenigen Millionstel Millimeter – möglich. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser funktionellen Oberflächen sind breit. Die keimtötenden Armaturen würden etwa die Hygienestandards in Schulen, Kindergärten oder auf öffentlichen Toiletten wesentlich erhöhen. In Kombination mit Silikon wird die Nanoschicht in Verbänden ebenfalls zu einer funktionalen Oberfläche und verhindert das Festkleben von Blut auf der Wundauflage.

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