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Boehringer Ingelheim übernimmt Tiroler Biotech-Unternehmen ViraTherapeutics

Boehringer CEO P. v. Latorff © Boehringer Ingelheim

Das 2013 aus der Universität Innsbruck ausgegliederte Startup befasst sich mit der Entwicklung von onkolytischen Viren als Immuntherapeutika gegen Krebserkrankungen. "Die Akquisition stärkt das Engagement von Boehringer Ingelheim in der Erforschung und Entwicklung viraler immunonkologischer Behandlungsoptionen für Krebspatienten", so Boehringer Ingelheim.

Das Unternehmen ist bereits seit 2016 gemeinsam mit EMBL Ventures bei ViraTherapeutics engagiert. ViraTherapeutics wird zu einer eigenen Einheit in der Forschungsorganisation des deutschen Konzerns. Am Standort in Innsbruck sind derzeit 19 Forschende beschäftigt. Anteile am Unternehmen hielt bisher der Boehringer Ingelheim Venture Fonds, der sich weltweit an innovativen Start-ups im Pharmaumfeld beteiligt. 22 junge Unternehmen sind derzeit im Portfolio. Boehringer Ingelheim ist sowohl in der der Forschung als auch in der Produktion sehr stark in Österreich engagiert. In Wien wurde die gesamte Krebsforschung des Unternehmens konzentriert. Derzeit investiert der Konzern in Wien rund 700 Mio. Euro in eine neue Biotech-Produktionsanlage.

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