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„Netzhaut“ des ELT mit österreichischer Entwicklung

Extremely Large Telescope, Europäische Südsternwarte © ESO/L.Calçada

Das Extremely Large Telescope (ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) soll voraussichtlich Mitte des Jahrzehnts in Betrieb gehen. Seit Jahren wird auch an den Instrumenten des größten optischen Teleskops der Welt gearbeitet. Sie sind quasi die Netzhaut des ELT, wo das vom Riesenspiegel gesammelte Licht verarbeitet wird. METIS ist eines davon - es hat nun seine erste Designprüfung bestanden. Von österreichischer Seite sind die Universität Wien, die Universität Innsbruck, die Universität Linz sowie das RICAM der österreichischen Akademie der Wissenschaften beteiligt. Das Institut für Industriemathematik der Universität Linz entwickelt gemeinsam mit RICAM (Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics) ein Softwarepaket zur Simulation, Quantifizierung und Rekonstruktion der Bildverzerrungen, die durch optische und atmosphärische Störungen entstehen.

Das Superteleskop der ESO wird derzeit in der chilenischen Atacama-Wüste auf der Spitze des Berges Armazones (3.048 Meter) gebaut. Sein Hauptspiegel wird einen Durchmesser von 39 Metern haben und sich aus rund 800 sechseckigen, beweglichen Spiegel-Elementen zusammensetzen. Das rund 1,1 Milliarden Euro teure Teleskop wird 13 Mal mehr Licht einfangen können als bisherige Geräte. Die ESO vergleicht den Sprung von gegenwärtigen Teleskopen zum ELT mit jenem von Galileos Auge zu seinem Teleskop.

Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei die Beobachtung von Exoplaneten sein. METIS ermöglicht, die Atmosphären von Exoplaneten näher zu untersuchen und dabei Temperaturen und saisonale Wetterbedingungen zu studieren. Zudem hat METIS auch das Potenzial zur direkten Erkennung von terrestrischen Exoplaneten.

Entwicklung des Instruments geht in die nächste Phase

Nach einer tiefgehenden, positiven Evaluierung der Konzepte für die Optomechanik, Elektronik und Software kann nun das Design für METIS finalisiert werden. Die eigentliche Konstruktion des Instrumentes wird 2022 beginnen. METIS wird im Rahmen eines internationalen Konsortiums gebaut, das aus Universitäts- und Forschungsinstituten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Schweiz, Schottland, Portugal, Taiwan und den USA besteht.

Lesen Sie hier mehr zu den besten Forschungseinrichtungen in Österreich

 

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