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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Österreichische Bundesregierung bringt ein Konjunkturstärkungspaket auf den Weg

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck © Bundeskanzleramt

Verlustrücktrag

Zeitlich befristet soll die Möglichkeit eines Verlustrücktrags sowohl für natürliche Personen als auch für Körperschaften vorgesehen werden. Innerhalb von Unternehmensgruppen soll der Verlustrücktrag allein auf Ebene des Gruppenträgers stattfinden. Der Verlustrücktrag soll mit 5 Mio. Euro gedeckelt werden.
Der rücktragsfähige Betrag ist im Rahmen der Jahresveranlagung für 2020 zu ermitteln und sodann mit den Einkünften des Jahres 2019 auszugleichen. Kann der Verlustrücktrag nicht vollständig im Jahr 2019 genützt werden, soll grundsätzlich auch eine Berücksichtigung im Jahr 2018 möglich sein.
Um möglichst rasch die Liquidität verlustträchtiger Unternehmen zu stärken, soll darüber hinaus eine Möglichkeit geschaffen werden, bereits vor Abschluss der Veranlagung des Jahres 2020 einen „Verlustrücktrag" in den Vorjahren zu berücksichtigen, um die teilweise gestundeten Steuervorauszahlungen für das Jahr 2019 nicht in voller Höher zahlen zu müssen bzw damit die Rückzahlung bereits geleisteter Steuervorauszahlungen zu ermöglichen. Die detaillierte technische Ausgestaltung der Verlustrücktragsregelung soll durch Verordnung erfolgen.

Degressive Absetzung für Abnutzung

Als konjunkturfördernde Maßnahme soll die Möglichkeit einer degressiven Absetzung für Abnutzung (AfA) – alternativ zur linearen AfA – vorgesehen werden. Die jährliche Abschreibung soll zu einem innerhalb eines Höchstausmaßes von 30% frei wählbarem Prozentsatz erfolgen.
Die dadurch entstehende Erhöhung der AfA zu Beginn der Nutzungsdauer führt über eine Verminderung der Steuerbemessungsgrundlage zu Liquiditätsvorteilen für Unternehmen und soll Investitionsentscheidungen positiv beeinflussen. Zudem steht die steuerliche Berücksichtigung einer degressiven AfA im Gleichklang mit dem Unternehmensrecht und erleichtert insofern die steuerliche und die unternehmensrechtliche Gewinnermittlung.
Für bestimmte Wirtschaftsgüter wie z.B. Gebäude, PKW (nicht aber für PKW mit einem CO2 Emissionswert von 0 Gramm), gebrauchte Wirtschaftsgüter, außerdem für Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, soll die degressive AfA ausgeschlossen sein.
Für Gebäude ist jedoch eine gesonderte Form der beschleunigten linearen Abschreibung vorgesehen.

Beschleunigte Abschreibung von Gebäuden

Im ersten Abschreibungsjahr soll die AfA das Dreifache des gesetzlich vorgesehenen Abschreibungssatzes betragen, im zweiten Abschreibungsjahr das Zweifache, sodann soll die Abschreibung wie bisher fortgeführt werden. Diese Maßnahme zielt auf die Schaffung leistbaren Wohnraums ab und soll somit die Errichtung von Neubauten in Österreich steuerlich unterstützen.

Verlängerung von Abgabenstundungen und Zahlungserleichterungen

Die Finanzämter haben Stundungen zu Beginn der Krise in der Regel bis zum 01.10.2020 gewährt. Die gewährten Stundungen sollen von Gesetzes wegen bis zum 15.01.2021 verlängert werden. Dadurch wird den Abgabepflichtigen eine neuerliche Antragstellung und den Finanzämtern eine erneute Bescheiderlassung erspart. Alternativ zur Stundung kann auf Antrag eine begünstigte Ratenzahlung erfolgen.
Außerdem soll ein Entfall von Stundungszinsen im Zeitraum 15.03.2020 bis 15.01.2021 vorgesehen werden. Danach wird ein gleitender Anstieg der Stundungszinsen bis November 2021 umgesetzt.
Damit ist - hinsichtlich der Stundungsverlängerung bis zum 15.01.2021 - im steuerlichen Bereich eine analoge Vorgehensweise wie im Bereich des Sozialversicherungsrechts gewährleistet.

Hier finden Sie mehr über alle Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen

 

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