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Weltraumteleskop CHEOPS liefert erste Ergebnisse

Weltraumteleskop CHEOPS © ESA / ATG medialab

Einer der extremsten Planeten, die bislang bekannt sind, steht dabei aktuell im Fokus. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht der Exoplanet WASP-189b, einer der extremsten uns bekannten Planeten. Das Planetensystem WASP-189 ist 322 Lichtjahre entfernt. Das Zentrum bildet einer der heißesten Sterne, um die ein Planetensystem gefunden wurde. „Das Spannende an WASP-189b ist, dass es sich um einen Gasriesen handelt, der seinen Mutterstern in weniger als drei Tagen umkreist. Er ist ihm also zwanzigmal näher als die Erde der Sonne", erklärt Monika Lendl, Erstautorin der Studie. WASP-189b ist etwa eineinhalbmal so groß wie Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. „Mit CHEOPS konnten wir messen, wie hell der Planet ist und daraus auf seine Temperatur - 3200 °C - rückschließen. Bei so hohen Temperaturen schmilzt Eisen und wird sogar gasförmig", so Lendl.

„Aufgrund der großen Entfernung kann CHEOPS seine Zielobjekte nicht direkt sehen, sondern muss auf indirekte Methoden zurückgreifen", erklärt Mitautor Luca Fossati, der am IWF die Exoplaneten-Forschungsgruppe leitet. Dazu werden hochpräzise Helligkeitsmessungen verwendet: "Wenn ein Planet von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbeizieht, erscheint der Stern kurzzeitig dunkler." Dieses Phänomen ist eine der Methoden, mit denen die Größe eines Planeten berechnet werden kann.

Der Satellit wurde von einem internationalen Konsortium unter der Leitung der Universität Bern und der ESA gebaut und entwickelt. Sein Hauptinstrument ist ein Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 30 cm, das an eine sehr empfindliche Kamera gekoppelt ist. In Österreich haben neben dem Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften auch das Institut für Astrophysik der Universität Wien und die RUAG Space Austria durch zentrale Beiträge in der Hard- und Softwareentwicklung und der Wissenschaftsplanung zum Erfolg der Mission beigetragen.

Im Dezember 2019 ist die Exoplaneten-Weltraummission CHEOPS mit österreichischer Beteiligung erfolgreich in den Weltraum gestartet. Damit wurde eine neue Ära der Vermessung von Exoplaneten – also Planeten um ferne Sonnen – eingeläutet. Nur fünf Monate nach der ersten wissenschaftlichen Beobachtung ist bereits eine Publikation mit Daten das Weltraumteleskops CHEOPS erschienen. In der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics" präsentiert ein internationales Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, die ersten Ergebnisse des Weltraumteleskops.

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