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Der Standort Österreich behauptet sich in stürmischen Zeiten

18. Februar 2026

Von der ABA betreute Unternehmen im Jahr 2025 werden 900 Millionen Euro im Land investieren. Viele dieser Unternehmen waren auch beim Standortkongress „Meet Austria“ dabei, wo Innovationen präsentiert und künftige Investments besprochen wurden.

Die österreichische Bundesregierung lud am 11. Februar zum größten Standortkongress des Landes. „Meet Austria“ war das Motto. Gekommen waren 440 Gäste, aus 40 Ländern und fünf Kontinenten, vorwiegend CEOs und hochranginge Vertreter:innen internationaler Unternehmen sowie Stakeholder aus der österreichischen Wirtschaft und Mitglieder der Bundesregierung. 

Vor der Eröffnung sprachen Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und ABA-Geschäftsführer René Tritscher vor der versammelten Presse über die wirtschaftspolitischen Pläne und Maßnahmen der Bundesregierung, um den Standort zu attraktiveren und welche Rolle die ABA im Zuge der Strategie spielen und wie sie sich weiterentwickeln wird.

Außerdem präsentierte ABA-Geschäftsführer René Tritscher die Leistungsbilanz der Standortagentur für das Jahr 2025, die sich sehen lassen kann:

  • 283 von der ABA betreute internationale Unternehmen werden rund 900 Millionen Euro in Österreich investieren und mehr als 2.700 neue Arbeitsplätze schaffen. 

  • Der Anteil an Startups und Scaleups (42) und Forschungsprojekten (35) unter den Betriebsansiedlungen und -erweiterungen ist erneut gestiegen. 

  • Besonders gewachsen ist der Anteil von Ansiedlungen aus Mittel- und Osteuropa. 24 Projekte kommen aus Ungarn, nur aus Deutschland (67) stehen mehr in der ABA-Bilanz. 

IKT und Life Sciences unter Top-5-Branchen 

Rund 23 Prozent der Ansiedelungen entfallen auf Projekte, die eine hohe Wertschöpfung nach Österreich bringen – ein erneuter Anstieg gegenüber 2024. Im Mittelpunkt stehen dabei Zukunftsbranchen, wie die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), die mit 72 Projekten erneut die Spitzenposition einnahm. Auch der Bereich Life SciencesLife Sciences (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) (23 Projekte) fand sich wieder unter den Top-5-Branchen. 

Eine bevorstehende Investition aus der Life Sciences Branche wurde im Zuge der „Meet Austria“ auch bekannt: Das globale Medizintechnikunternehmen GE HealthCare beabsichtigt, seinen Standort in Oberösterreich zu erweitern und seine Produktionskapazitäten deutlich auszubauen. Konkrete Pläne wird das Unternehmen im Laufe des Jahres verlautbaren. 

Internationale Fachkräfte für Österreich 

Unternehmen in Österreich profitieren von den gut ausgebildeten Menschen. Um auch international gefragte Fach- und Spitzenkräfte für die Betriebe zu gewinnen, bewirbt die ABA den Arbeits- und Lebensstandort Österreichbewirbt die ABA den Arbeits- und Lebensstandort Österreich (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet). Im abgelaufenen Jahr hat die Standortagentur 21.000 Fachkräfte zu Leben und Arbeit in Österreich beraten, und damit um 31 % mehr als im Jahr 2024. Mit knapp 4.000 Beratungen der Servicestelle Aufenthalt & Einwanderung zur Rot-Weiß-Rot Karte wurde auch hier das Ergebnis aus dem Vorjahr übertreffen. 

“Die Bilanz vom Vorjahr zeigt eindrucksvoll: Internationale Unternehmen, Fachkräfte und ihre Angehörigen nehmen unsere kostenfreien Services gerne in Anspruch. Die ABA hat sich als das Kompetenzzentrum für Betriebsansiedelung, internationale Fachkräfte und Filmproduktionen in Österreich etabliert. Die Kombination aus persönlicher Beratung und digitalen Services hat sich bewährt und werden wir ganz den Bedürfnissen unserer Klienten entsprechend weiterentwickeln”, so ABA-Geschäftsführer René Tritscher. “Unser Ziel ist klar: Internationale Unternehmen mit Investitionen nach Österreich zu holen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig zu stärken.”

Eindrücke von der „Meet Austria“ 

Am Standortkongress führten ABA-Mitarbeiter:innen zahlreiche Gespräche mit Repräsentant:innen internationaler Unternehmen und vernetzten sie mit Vertreter:innen der Bundesregierung, Forschungseinrichtungen und innovativen österreichischen Unternehmen. 

Bilder: Maximilian Fischer / ABA sowie Enzo Holey / BMWET

Hier gelangen Sie zu Zahlen & Fakten zur ABA Leistungsbilanz im Jahr 2025 und zum AusblickABA Leistungsbilanz im Jahr 2025 und zum Ausblick (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), kompakt auf zwei Seiten

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