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Crayon – Herzeigbare AI-Landschaft mit großem Potenzial

Crayon hat Österreich mit einem seiner Center of Excellence for Data & AI einen zentralen Delivery Hub für Europa und darüber hinaus gemacht. Damit hat Crayon den Standort in Wien zur wichtigen Drehscheibe für das weitere internationale Unternehmenswachstum etabliert und die Blaupause für einen globalen Roll-out mit mehreren Kompetenzzentren umgesetzt. 

 

 

Österreich bietet mit seiner zentralen Lage in Europa und der hohen Lebensqualität eine attraktive Option für internationale Talente.

Florian Berger Geschäftsführer von Crayon Austria
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Interview mit Florian Berger, Geschäftsführer von Crayon Austria 

Warum hat sich Crayon für den Standort Österreich entschieden? 

Neben dem Marktpotenzial in Österreich war vor allem die geografische Lage ein wesentliches Element auch für den weiteren Ausbau der Niederlassung. 

Wo sehen Sie die wichtigsten Rahmenbedingungen und Stärken des Standortes Österreich für ein Unternehmen Ihres Zuschnitts, was ist in Ihren Augen sein Alleinstellungsmerkmal (USP)? 

Österreich bietet mit seiner zentralen Lage in Europa und der hohen Lebensqualität eine attraktive Option für internationale Talente. Wenn es uns gelingt, hier die Experten-Community noch weiter auszubauen und Forschung auf Spitzenniveau stärker zu fördern, wird das auch weiterhin dazu beitragen, die besten Köpfe hierher zu holen bzw. im Land zu halten. 

Crayon beschäftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter:innen. Welche Bedeutung kommt Crayon Austria in diesem Unternehmensverbund zu? 

Mit der Positionierung des Center of Excellence für Data & AI in Wien konnten wir den österreichischen Standort als wichtigen Zukunftsfaktor für unser weiteres internationales Unternehmenswachstum etablieren.  Mittlerweile sind in Österreich auch zahlreiche MitarbeiterInnen für das globale Headquarter in internationalen Rollen tätig, unter anderem befindet sich in Wien auch das globale CTO Office mit Dr. Florian Rosenberg als CTO der Crayon-Gruppe. 

Crayon arbeitet in Österreich mit einem äußerst internationalen Team. Wie erfolgreich sind Sie bei der Suche nach hochqualifizierten Talenten?  

Crayon beschäftigt ein eigenes, internationales Recruiting-Team, das erfolgreich Kandidat:innen im In- und Ausland betreut. Damit ist sichergestellt, dass wir den internationalen Talentepool nutzen und gleichzeitig offen sind für Menschen, die ihre Karriere über Österreich hinaus in einem globalen Unternehmen entwickeln möchten. 

Vor drei Jahren hat Crayon in Wien das Data & AI Center of Excellence mit dem Ziel, hier rund 50 Expert:innen in den Bereichen AI, Machine Learning sowie Data Infrastructure aufzubauen, eröffnet. Wo stehen Sie heute damit?  

Das Center of Excellence konnten wir trotz zwischenzeitlicher Covid-Krise auf aktuell mehr als 40 Personen aufbauen. Weiteres Wachstum ist bereits in Arbeit. Zusätzlich arbeiten internationale Experten auch in hybriden Arbeitsplatzmodellen als Teil des österreichischen Center of Excellence. 

Das AI Center of Excellence in Wien fungiert für Crayon als Delivery Hub für Kontinentaleuropa. Was konkret kann man sich darunter vorstellen, und was qualifiziert Österreich so besonders für diese Funktion?   

Wir haben in Österreich die Blaupause für einen globalen Roll-out mit mehreren Kompetenzzentren umgesetzt: Hier sind Spezialistenteams beheimatet, die für Kunden in ganz Europa und vereinzelt auch darüber hinaus Projektumsetzungen und Beratungsleistungen liefern. In den meisten Fällen erfolgt die Umsetzung remote bzw. teilweise je nach Kundensituation auch vor Ort, wobei sich hier insbesondere in Zeiten der Pandemie der Trend zu Remote-Delivery verstärkt etabliert. Wir arbeiten agil und in einem verschränkten Modell sowie in Teams mit unseren Kunden. Unsere enge technische Zusammenarbeit mit den großen Cloud-Herstellern verschafft einen klaren Know-how-Vorteil, den wir gerne unseren Kunden weitergeben. Wir setzen innovative Projekte und Anwendungsfälle für verschiedene Branchen um – unsere Kunden finden sich in Handel und Industrie ebenso wie beispielsweise in der Finanzbranche oder der Energieversorgung und kritischen Infrastruktur. 

Gab es besonders prägende Ereignisse oder Wendepunkte in den acht Jahren Ihrer Unternehmensgeschichte am Standort Österreich? 

In den Jahren 2019 und 2020 haben wir den Standort in Österreich von Grund auf neu aufgebaut. Das neu geschaffene Kompetenzzentrum hier hat es ermöglicht, eine völlig neue Marktpositionierung zu erarbeiten und für unsere Kunden ein neues und spannend erweitertes Portfolio anbieten zu können. Seit dieser Zeit hat sich Crayon auch international wesentlich stärker als Service-First Company positioniert – der damit eingeschlagene Weg wurde auch durch einen Wechsel an der Konzernspitze weiter gefestigt. 

Wie hat sich der Standort Österreich im Bereich AI aus Ihrer Sicht über die vergangenen 10 Jahre entwickelt? Wie steht Österreich hier im internationalen Vergleich da? 

Wenn ich mir die AI Landscape Austria von enliteAI und ihr Wachstum ansehe, denke ich, dass wir uns in Österreich nicht mehr verstecken müssen. Wir können sehr gute, international anerkannte Forschungsinstitute wie das JKU AI Lab sowie das IARAI vorweisen. Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass immer mehr Unternehmen an AI als Technologie glauben, die tatsächlich einen großen Mehrwert im täglichen Alltag generieren kann. Das Potenzial bleibt groß, vor allem bei der allgemeinen Kommunikation.  

Inwieweit hat Crayon bisher von der österreichischen Forschungsförderung   profitiert?  

Wir sind aktuell in zwei Forschungsgemeinschaften engagiert, die aus unterschiedlichen nationalen und internationalen Fördertöpfen unterstützt werden. Hier können wir unsere Expertise einbringen und sind beispielsweise Teil der Grundlagenforschung im Bereich „Responsible AI“. Es geht dabei in erster Linie darum, Ethik und Fairness bei der Entwicklung von AI-Lösungen sicherzustellen.  

Was plant Crayon in Österreich als nächste Schritte? Können Sie uns hierzu bereits etwas sagen? 

Österreich als Standort soll in den nächsten Jahren weiterwachsen. Aktuell schaffen wir hier lokale und regionale Strukturen, die das ermöglichen sollen. Unser Ziel ist es natürlich, in verschiedenen Servicebereichen eine führende Rolle in Österreich einzunehmen. 

Haben Sie Wünsche an den Standort Österreich oder die ABA? 

Ich würde mir einen noch engeren Austausch rund um die Schlüsselthemen Cloud, AI bzw. digitale Transformation wünschen. Aber auch eine engere Zusammenarbeit, um den Standort Österreich weiterzuentwickeln, um somit für Talente aus dem In- und Ausland noch attraktiver zu werden.  

Und noch eine abschließende Frage: Was schätzen Sie persönlich am meisten an Österreich? 

Zum einen motiviert es mich zu wissen, dass es noch etliche Möglichkeiten gibt, wenn es um die digitale Transformation geht, da das Potenzial in Österreich bei Weitem noch nicht ausgeschöpft wird. Zum anderen, wie schon erwähnt, bietet Österreich eine unglaubliche Lebensqualität, die man nur selten wiederfindet. Egal wohin mich eine meiner Dienstreisen verschlägt – ich komme jedes Mal gerne zurück nach Hause und schätze die Vorteile, die unser Land mit sich bringt. 

 

Crayon Austria GmbH 

Crayon mit Hauptsitz in Norwegen gehört mit 3.500 Mitarbeiter:innen zu den führenden Softwareanbietern und Lizenzberatern im europäischen Markt und ist seit 2014 mit einer Niederlassung in Österreich vertreten. Crayon bietet seinen Kunden vor allem Optimierung und Bereitstellung von Cloud- und Volumenslizenzierung. 

Darüber hinaus hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem führenden Anbieter von Beratung, Support und Serviceleistungen für alle Phasen der Cloud-Journey der führenden Plattformen Microsoft, AWS und Google sowie alternativer und hybrider Setups entwickelt. www.crayon.com

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