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Drei Standorte, eine Mission: Wie MSD Österreich zu einem globalen Life-Sciences-Netzwerk beiträgt

30. Juli 20264 Minuten Lesezeit
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Quick Info 

Wer ist MSD?

MSD zählt zu den weltweit führenden bio­pharma­zeutischen Unternehmen. In Österreich betreibt das Unternehmen drei Standorte in Wien und Krems und beschäftigt rund 950 Mitarbeiter:innen. Der Fokus liegt auf Forschung, Entwicklung, Produktion sowie dem Vertrieb innovativer Medikamente und Impfstoffe für Mensch und Tier.

Warum überzeugt der Standort Österreich?

Österreich bietet für MSD ein stabiles regulatorisches Umfeld mit hoher Planbarkeit sowie im Spitalsbereich über schnellen Marktzugang für Arzneimittel nach deren Zulassung – ein entscheidender Faktor in der Pharma­forschung mit langen Entwicklungszyklen. Gleichzeitig überzeugt der Standort durch gut ausgebildete Fachkräfte sowie seine zentrale Lage im Herzen Europas.

Was entsteht bei MSD in Österreich?

MSD entwickelt seine drei Standorte gezielt weiter und verbindet Forschung, Produktion und internationale Koordination in einem integrierten Netzwerk. In Wien sitzt einerseits die human­medizinische Vertriebs­organisation, von der auch die zahlreichen klinischen Studien in Österreich koordiniert werden. Andererseits wird im tiermedizinischen Bereich in Wien für den Weltmarkt produziert. In Krems wird eine hoch­moderne Tierimpfstoffproduktion weiter ausgebaut. Darüber hinaus kooperiert MSD mit den zwei österreichischen Biotech-Unternehmen PROXYGEN und CYPRUMED. Außerdem gibt es eine externe Produktions­kooperation für human­medizinische Produkte in Wien.

Welche Rolle spielt die Standortagentur ABA?

Die Austrian Business Agency unterstützt MSD insbesondere bei der Gewinnung internationaler Fachkräfte. Durch ihre Vernetzung unterstützt sie dabei, internationale Fachkräfte für Österreich zu gewinnen den Standort damit langfristig zu stärken.

© Christian Husar
Nicole Schlautmann Managing Director, MSD Österreich

„Österreich ist für MSD ein sehr wichtiger Standort. Besonders die Kombination aus gut ausgebildeten Fachkräften, einem stabilen regulatorischen Umfeld und der zentralen Lage in Europa ermöglicht es uns, langfristig in Innovation und die Entwicklung neuer Therapien zu investieren.“

Was macht Österreich für Konzerne wie MSD so attraktiv?

Österreich zählt zu den führenden Life-Sciences-Standorten Europas und bietet Unternehmen ein innovationsstarkes Umfeld. Besonders die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz, regulatorischer Stabilität und internationaler Vernetzung schafft ideale Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung. Gerade in der Pharmaindustrie mit Entwicklungszyklen von bis zu 13 Jahren ist diese Planbarkeit ein entscheidender Faktor für Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von hochqualifizierten Fachkräften und einem internationalen Arbeitsumfeld, das Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg erleichtert. 

Für global tätige Unternehmen ist zudem die zentrale Lage ein entscheidender Vorteil: Österreich ermöglicht den Zugang zu Märkten in ganz Europa und erleichtert den Aufbau internationaler Produktions- und Forschungsnetzwerke. 

Nach der bereits veröffentlichten Industriestrategie, stellt für MSD die Ausarbeitung der Life-Sciences-Strategie einen wesentlichen Faktor dar, um die Attraktivität des Standorts zu erhalten und noch weiter auszubauen.

Wie nutzt MSD in Österreich das Potenzial für Forschung und Wachstum?

MSD nutzt Österreich als integrierten Life-Sciences-Standort, an dem Forschung, klinische Studien und Produktion eng miteinander verzahnt sind. Die drei Standorte in Wien und Krems übernehmen dabei unterschiedliche, aber komplementäre Rollen innerhalb des globalen Netzwerks.

Besonders stark ist die Rolle Österreichs in der klinischen Forschung: Jährlich führt MSD rund 50 Studien an etwa 80 Zentren durch und zählt damit zu den aktivsten Akteuren in Europa. Gleichzeitig gehört MSD mit einer F&E-Intensität von rund 25 % zu den forschungsstärksten Pharmastandorten im Land. Auch die Produktion wird kontinuierlich ausgebaut: In Wien werden tiermedizinische Arzneimittel für über 150 Märkte weltweit hergestellt, während in Krems eine hochmoderne Tier­impfstoff­produktion ausgebaut wird, die zur Stärkung resilienter Lieferketten beiträgt.

Good to know! 

50 klinische Studien pro Jahr

Österreich zählt damit – gemessen an der Bevölkerungsgröße – zu den aktivsten MSD-Standorten Europas in der klinischen Forschung.

 Bis zu 350 Arbeitsplätze in Krems

MSD baut am Standort eine der modernsten Tier­impfstoff­produktions­stätten Europas auf.

Wie unterstützt die ABA internationale Unternehmen wie MSD?

Die Austrian Business Agency ist die nationale Standortagentur Österreichs und begleitet internationale Unternehmen bei ihrem Wachstum und ihrer Expansion. Sie unterstützt bei Förderfragen, stellt Kontakte zu relevanten Stellen her und bietet Orientierung im österreichischen Standortumfeld. Für Unternehmen wie MSD spielt insbesondere die Gewinnung internationaler Fachkräfte eine zentrale Rolle. Hier unterstützt die ABA gezielt dabei, Talente nach Österreich zu holen und den Standort langfristig zu stärken. Darüber hinaus fungiert die ABA als wichtiger Brückenbauer: Sie erleichtert den Zugang zu Netzwerken, unterstützt bei komplexen Entscheidungsprozessen und trägt dazu bei, Investitionen effizient und erfolgreich umzusetzen.

ABA Help Desk

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© Paul Bauer

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