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Johnson & Johnson betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich großer Moleküle. © Johnson & Johnson

Investition in Gesundheit: Johnson & Johnson baut in Österreich weiter aus

15. Oktober 20263 Minuten Lesezeit
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Quick Info 

Wer ist Johnson & Johnson?

Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria (J&J) ist die Österreich-Niederlassung der pharmazeutischen Sparte des 1886 in New Brunswick (USA) gegründeten Gesundheits­konzerns. Die Wurzeln des Unter­nehmens reichen in Österreich bis ins Jahr 1948 zurück. Am Standort Wien arbeiten zurzeit über 150 Mitarbeitende.

Warum überzeugt der Standort Österreich?

Österreich verbindet Qualität, Effizienz und Stabilität mit hoher Kaufkraft und einer starken Industriebasis. Inner­halb des Konzerns gilt das Land als Core Clinical Country und damit als Prioritätsstandort für Forschung und Ent­wicklung.

Was entsteht bei Johnson & Johnson in Österreich?

Das Wiener Team entwickelt und vertreibt innovative Therapien für schwere und seltene Erkrankungen. Die Schwerpunkte liegen auf Onkologie und Hämatologie, Immunologie und Neurowissenschaften. Aktuell stellt J&J Patient:innen in Österreich 42 Arzneimittel zur Verfügung.

Welche Rolle spielt die Standortagentur ABA?

Die Austrian Business Agency ist für J&J ein kunden­orientierter Ansprech­partner mit nützlichen Daten und Insights rund um den Wirtschafts­standort Österreich. 

© Fischer Fotografie
Sara Leitao Managing Director bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria
Sara Leitao Managing Director bei Johnson & Johnson Innovative Medicine Austria

„Österreich ist für uns ein Core Clinical Country – also ein Prioritätsstandort für Forschung und Entwicklung.“

Was macht Österreich für Unternehmen wie Johnson & Johnson so attraktiv?

Als Standortvorteil sieht J&J vor allem die Dichte des Gesundheitsökosystems mit hochqualifizierten Kliniken, starken Fachgesellschaften und engagierten Patient:innen­organisationen. Hinzu kommt die Verbindung aus leistungs­fähigem Wirtschaftsstandort und hoher Lebens­qualität, die Österreich auch für Fachkräfte interessant macht.

Von diesen Rahmenbedingungen profitiert J&J beim Ausbau seines Engagements. Dazu trägt auch die Stärke des lokalen Teams bei: medizinische Expertise, Markt­nähe und Erfahrung mit komplexen Versorgungspfaden. Ebenso wichtig ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit externen Partner:innen, denn in Österreich sind viele relevante Akteur:innen gut erreich­bar und der fachliche Dialog lässt sich oft sehr unmittel­bar führen.

Damit diese Stärken erhalten bleiben und unser Land im zunehmenden inter­nationalen Wettbewerb weiterhin be­stehen kann, braucht Österreich aus Sicht von J&J eine starke Life-Science-Strategie. Zentral ist dabei ein Perspektiven­wechsel: Gesundheit sollte nicht als Kosten­faktor gelten, sondern als Investition in die Zukunft und in die Wirtschaft.

Wie nutzt Johnson & Johnson in Österreich das Potenzial für Forschung und Wachstum?

Im globalen Konzern nimmt Österreich eine besondere Stel­lung ein. Seit 2023 hat J&J das klinische Forschungsteam vor Ort verstärkt und die Zahl der klinischen Studien weiter ausgebaut. 

Auch in der Forschung setzt das Unternehmen auf Kooper­ationen. Im April 2025 wurde an der Medizinischen Universität Wien das Christian Doppler Labor für Chronisch-entzündliche Haut­krankheiten eröffnet. J&J unterstützt es gemeinsam mit der Christian Doppler Forschungsgesellschaft. Unter der Leitung von Georg Stary von der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien untersucht das Forschungs­team die molekularen Mechanismen von Erkrank­ungen wie Psoriasis. Ziel ist es, die Wirksamkeit von Therapien vorherzusagen und neue Behandlungs­ansätze zu entwickeln. Zusätzlich erleichtert das BASG seit 2024 mit einem beschleunigten Verfahren die Geneh­migung klinischer Studien, die ausschließlich in Österreich stattfinden.

Good to know! 

Top 3 am Markt

J&J Innovative Medicine Austria zählt zu den drei führenden Pharmaunternehmen des Landes. 

Über 30 aktive Studien

Aktuell führt J&J in Österreich mehr als 30 klinische Studien in verschiedenen Krankheitsbereichen durch.

Wie unterstützt die ABA internationale Unternehmen wie Johnson & Johnson?

Fundierte Wirtschaftsdaten, Branchen-Insights und standort­spezifische Analysen: Die ABA bietet internationalen Unternehmen wertvolle Entscheidungsgrundlagen und Orientierung im heimischen Verwaltungsumfeld. Bei der Bereitstellung verlässlicher Daten und marktnaher Insights hat sich die Zusammenarbeit auch für J&J bereits nachhaltig bewährt. 

ABA Help Desk

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© Paul Bauer

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