Logistikdrehscheibe für Europa: Warum Würth seinen Standort in Niederösterreich weiter ausbaut
Quick Info

„Für uns ging es bei der Standortentscheidung nie nur um Kosten, sondern um das Gesamtbild. Böheimkirchen steht für gewachsene Strukturen, hohe Qualität und Verlässlichkeit – und genau das brauchen wir, um unsere Kunden in Österreich und der CEE-Region nachhaltig und auf höchstem Niveau zu versorgen.“
Was macht Österreich für Konzerne wie Würth so attraktiv?
Österreich bietet internationalen Unternehmen ein verlässliches Umfeld mit hoher Planbarkeit. Die Kombination aus stabilen Rahmenbedingungen, guter Infrastruktur und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schafft die Grundlage für nachhaltige Investitionen.
Für Unternehmen mit starkem Fokus auf Servicequalität und Lieferfähigkeit sind insbesondere die zentrale Lage in Europa und die gute Anbindung an angrenzende Märkte entscheidend. Dadurch lassen sich sowohl etablierte Märkte als auch wachstumsstarke Regionen effizient bedienen.
Ein weiterer Faktor ist die hohe Qualität der handwerklichen Ausbildung. Österreich verfügt über ein starkes Handwerk mit international anerkannten Ausbildungsstandards, das Unternehmen langfristig Zugang zu qualifizierten Fachkräften sichert und aktiv zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt.
Der Arbeitsmarkt ist anspruchsvoll, gleichzeitig zeichnet sich Österreich durch ein hohes Maß an Engagement, Fachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein aus. Am Ende funktioniert ein Standort nicht über Kennzahlen, sondern über Menschen – und genau hier sieht Würth in Österreich weiterhin großes Potenzial.
Wie nutzt Würth in Österreich das Potenzial für Forschung und Wachstum?
Würth entwickelt den Standort Böheimkirchen konsequent weiter und stärkt seine Rolle als logistisches und organisatorisches Zentrum. Neben dem Ausbau der Logistikkapazitäten investiert das Unternehmen gezielt in Digitalisierung, etwa durch neue IT-Systeme und datenbasierte Anwendungen zur Optimierung von Kundenprozessen.
Ein zentrales Leuchtturmprojekt ist die 2025 in Betrieb genommene Geothermie-Anlage. Sie übernimmt das Heizen und Kühlen der Gebäude und reduziert den CO₂-Ausstoß um rund 300 Tonnen pro Jahr. In Kombination mit Photovoltaik, Grünstrom und dem Ausbau der E-Mobilität entsteht ein integriertes Energiesystem, das den Standort langfristig unabhängiger und resilienter macht.
Ziel ist es, Effizienz, Servicequalität und Kundennähe weiter zu verbessern und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern.
Good to know!
Ausbau des Standorts Böheimkirchen zur zentralen Logistikdrehscheibe für Österreich und die CEE-Region.
Durch Geothermie sowie ergänzende Maßnahmen wie Photovoltaik und E-Mobilität.
Wie unterstützt die ABA internationale Unternehmen wie Würth?
Die Austrian Business Agency ist die nationale Standortagentur Österreichs und begleitet internationale Unternehmen bei Investitionen und Expansion. Sie unterstützt bei Förderfragen, stellt Kontakte zu relevanten Stellen her und bietet Orientierung im österreichischen Standortumfeld.
Im Fall von Würth spielte die ABA insbesondere bei der Umsetzung des Geothermie-Projekts eine wichtige Rolle. Durch die Vernetzung mit den richtigen Ansprechpartnern konnten Förderthemen gezielt vorangetrieben werden.
Darüber hinaus fungiert die ABA als wichtiger Brückenbauer: Sie erleichtert internationalen Unternehmen den Zugang zu Netzwerken, unterstützt bei komplexen Entscheidungsprozessen und trägt dazu bei, Investitionen effizient und sicher umzusetzen.
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