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Österreich überzeugt als Standort für Forschung im Bereich Life Sciences
11. März 2026Das Allgemeine Krankenhaus Wien (AKH Wien) und die Medizinische Universität Wien wurden im anerkannten Newsweek World’s Best Hospitals Ranking 2026Newsweek World’s Best Hospitals Ranking 2026 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) auf Platz 20 weltweit gereiht. Für die Ausgabe 2026 wurden über 2.500 Krankenhäuser in 32 Ländern analysiert. Das Ergebnis unterstreicht die enge Verzahnung von Patient:innenversorgung, Forschung und Lehre am Universitätsstandort Wien.
Die Top-20-Platzierung zeigt auch: Österreichs Gesundheitssystem und medizinische ForschungForschung (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) gehören international zu den besten der Welt.
Die österreichische Hauptstadt Wien zählt zu den wichtigsten europäischen Zentren für klinische Forschung und translationale Medizin, vor allem durch die enge Zusammenarbeit zwischen AKH Wien und MedUni Wien. Mit rund 8.600 Studierenden ist die Medizinische Universität Wien zudem heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum und eine der renommiertesten in Europa.
AKH Wien und MedUni Wien bieten:
- eine der größten Universitätskliniken Europas
- 32 klinische Abteilungen
- über 1.700 Betten
- mehr als 6.500 Mitarbeiter:innen
- umfangreiche Forschungsinfrastruktur
Diese Struktur verbindet:
- klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten
- medizinische Grundlagenforschung
- Arzneimittelforschung und -entwicklung
- klinische Studien
- Kollaborationen mit nationalen und internationalen Partnern und Institutionen
Woran wird in Österreich im Bereich Life Sciences noch geforscht?
Auch die Medizinische Universitäten Graz und Innsbruck bieten ein attraktives Umfeld für klinische Forschung. Der FWF-geförderte Exzellenzcluster "MetAge",FWF-geförderte Exzellenzcluster "MetAge", (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) dem die MedUnis Wien und Graz und die Uni Graz angehören, erforscht, wie Störungen der Stoffwechselkontrolle das Risiko altersbedingter Krankheiten beeinflussen und testet gleichzeitig gezielte Interventionen in der Ernährung klinisch.
Mit dem Austrian Cancer Center NetworkAustrian Cancer Center Network (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) wollen die MedUnis Graz, Innsbruck und Wien mit innovativer Wissenschaft gemeinsam dem Krebs den Kampf ansagen. Mit dem Bayrischen Zentrum für Krebsforschung wurde hier auch eine der ersten transnationalen Partnerschaften zwischen Krebszentren in Europa eingegangen.
Die Medizinische Universität GrazMedizinische Universität Graz (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) und Boehringer Ingelheim haben kürzlich die Eröffnung eines neuen Christian-Doppler-Labors bekanntgegeben, das sich der Entwicklung neuartiger Therapien gegen Lungenkrebs widmet. Das siebenjährige ForschungsprogrammForschungsprogramm (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) konzentriert sich auf das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) und untersucht innovative Möglichkeiten, den sogenannten immunogenen Zelltod auszulösen – einen Mechanismus, der es dem Immunsystem erleichtert, Tumorzellen zu erkennen und gezielt anzugreifen.
Das Kompetenzzentrum für klinische Studien (KKS)Kompetenzzentrum für klinische Studien (KKS) (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) der Med Uni InnsbruckMed Uni Innsbruck (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) unterstützt Wissenschaftler:innen, Ärzt:innen und Industrie bei der Durchführung klinischer Studien.
Mit dem Life Sciences Center Salzburg (LSCS) entsteht ein neues interuniversitäres Zentrumneues interuniversitäres Zentrum (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) zur Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts Salzburg. Das Zentrum ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Salzburg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in enger Kooperation mit dem Uniklinikum Salzburg (SALK). Im Fokus stehen Krebsforschung und Immunologie, Neurowissenschaften sowie regenerative Medizin.
Wie profitieren internationale Life Sciences Unternehmen davon?
Für internationale Pharmaunternehmen, Biotech-Firmen, Investor:innen und Forschungspartner:innen ist diese Platzierung ein wichtiger Indikator: Österreich bietet ein starkes Life-Science-ÖkosystemLife-Science-Ökosystem (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) mit exzellenter klinischer Forschung, moderner Infrastruktur und internationaler Vernetzung.
Mit Einrichtungen wie dem neu entstandenen Center for Translational Medicine (CTM)Center for Translational Medicine (CTM) (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) entwickelt sich Wien zunehmend zu einem strategischen Standort für frühe Arzneimittelentwicklung und klinische Studien in Europa.
Für Life-Science-Unternehmen eröffnet sich dadurch ein attraktives Umfeld für “First-in-human“ klinische Studien. Dabei handelt es sich um eine frühe Phase der klinischen Arzneimittelentwicklung, in der ein neuartiger Therapiekandidatoder ein Impfstoff zum ersten Mal am Menschen getestet wird.
Die Unternehmen können von einer umfassenden Expertise von der präklinischen Phase über Phase 1 und 2, Zugang zu Freiwilligen und den Zugang zu Patient:innen als Studienteilnehmende profitieren.
Durch die Fertigstellung der neuen Gebäudeneuen Gebäude (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) der MedUni Wien steht der Forschung zudem eine fünfmal so große Laborfläche zur Verfügung.