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Digital Health in Österreich: ein guter Boden für Innovation und Wachstum

17. März 2026

Internationale Unternehmen und Investoren schätzen Österreich als Standort für Digital Health und Life Sciences – dank einer flächendeckenden digitalen Gesundheitsinfrastruktur, exzellenter Forschung und erfolgreicher Scaleups mit globaler Perspektive.

Mit ELGA verfügt Österreich über eine flächendeckende elektronische Gesundheitsakte mit einer Abdeckung von rund 97 % der Bevölkerung. Auf dieser Basis wurden bereits mehrere digitale Gesundheitsanwendungen erfolgreich in den Versorgungsalltag integriert, darunter der elektronische Impfpass, die bundesweite Gesundheitsberatung 1450 sowie telemedizinische und telementorische Angebote. 

Dieses funktionierende digitale Fundament schafft ein Umfeld, in dem innovative Digital‑Health‑Lösungen entstehen, skaliert und international ausgerollt werden können. 

Digitale Gesundheitspioniere aus Österreich 

Österreich zählt zu den frühen Treibern digitaler Gesundheitslösungen. Internationale Erfolgsstorys haben hier ihren Ursprung: Runtastic, heute als Adidas Running weltweit etabliert, wurde in Österreich gegründet. mySugr, eines der bekanntesten digitalen Diabetes‑Management‑Tools weltweit, entstand ebenfalls in Österreich und wurde später vom Roche‑Konzern übernommen. 

Diese Pioniere haben gezeigt, dass Digital Health „made in Austria“ international skalierbar ist – und den Grundstein für ein nachhaltiges Ökosystem gelegt. 

Auf dieser Basis wächst heute eine neue Generation österreichischer Digital‑Health‑Scaleups, die internationale Märkte adressieren und eng mit Gesundheitssystemen und Forschungseinrichtungen kooperieren: 

  • XUND (Wien): KI‑gestützte Symptomanalyse und digitale Patientennavigation für Versicherungen und Gesundheitsanbieter. 

  • myBioma: Wissenschaftlich fundierte Mikrobiom‑Analysen mit Fokus auf Prävention und personalisierte Medizin. 

Für internationale Partner entsteht damit ein reifes Innovationsumfeld mit Zugang zu Know‑how, Talenten und realen Anwendungsfeldern. 

Internationale Expansion: nyra health, Medicus.ai und Symptoma 

Ein aktuelles Beispiel für die Attraktivität des Standorts ist nyra health aus Wien. Das Digital‑Health‑Startup konnte 2026 eine Series‑A‑Finanzierungsrunde über 20 Millionen EuroSeries‑A‑Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) abschließen und dabei internationale Investoren gewinnen. nyra health entwickelt KI‑basierte Lösungen für die neurologische Rehabilitation und verbindet Patient:innen sowie klinisches Fachpersonal über eine digitale Plattform, die bereits in die Regelversorgung integriert ist. Von Österreich aus treibt das Unternehmen die internationale Expansion, den Ausbau seiner KI‑Technologie und neue Forschungskooperationen voran. 

Neben heimischen Unternehmen entscheiden sich auch internationale Digital‑Health‑ und AI‑Firmen bewusst für Österreich als Forschungs‑ und Entwicklungsstandort. Beispiele wie Medicus.ai Medicus.ai (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)zeigen, dass internationale Startups hier von klinischer Expertise, hochqualifizierten Fachkräften und der Nähe zu Forschungseinrichtungen profitieren. Österreich fungiert dabei häufig als Test‑ und Innovationsmarkt für Europa

Symptoma Symptoma (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)ist ein weiteres internationales HealthTech, das sich für Österreich entschieden hat. Das UnternehmenUnternehmen (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) bringt KI‑basierte Assistenzsysteme direkt in die klinische Praxis – unter anderem im Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol, wo ein Leuchtturmprojekt zur KI‑gestützten Ambulanz umgesetzt wird. Die Lösung unterstützt medizinisches Personal bei der Patientenaufnahme, der klinischen Entscheidungsfindung und bei administrativen Aufgaben. Für Aufmerksamkeit sorgte insbesondere ein europaweiter Meilenstein: KI‑unterstützte, automatisierte Entlassungsbriefe, die den Dokumentationsaufwand reduzieren und Abläufe im Krankenhaus spürbar beschleunigen. 

Zukunftstechnologien und Sicherheit 

Österreich investiert auch in die Sicherheit digitaler Gesundheits‑ und Forschungsdaten. Ein aktueller Use Case ist die quantensichere Speicherung sensibler Pathogen‑Daten an der MedUni Graz im Rahmen der Quantenkommunikation – ein zunehmend relevanter Faktor, insbesondere bei Pathogenen mit Dual‑Use‑Potenzial

Ein integriertes Ökosystem für Digital Health & Life Sciences 

Internationale Unternehmen profitieren in Österreich von einem ganzheitlichen Standortangebot: exzellenten Forschungseinrichtungen, einem digital fortgeschrittenen Gesundheitssystem, gezielten Förderprogrammen sowie internationalen Netzwerken und Kooperationsmöglichkeiten

Mehr zum Life Sciences Standort Österreich: https://investinaustria.at/branchen-funktionen/branche/life-sciences/https://investinaustria.at/branchen-funktionen/branche/life-sciences/ (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) 

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