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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Leben & Arbeiten in Österreich - Was ist zu beachten?

Aufenthalt von EU/EWR-Staatsbürgern und Bürgern aus der Schweiz

EU/EWR-Staatsbürger sowie Staatsbürger aus der Schweiz brauchen für den Aufenthalt in Österreich keinen Aufenthaltstitel. Sie sind von der Visumspflicht befreit und haben eine Aufenthaltsgenehmigung in Österreich für einen Zeitraum von drei Monaten. Bei Aufenthalten ab drei Monaten muss lediglich eine Anmeldebescheinigung beantragt werden.

Zu beachten ist, dass bezüglich der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Erbringung grenzüberschreitender Dienstleistungen Übergangsregelungen bzw. -fristen mit Rumänien und Bulgarien bestehen. Eine diesbezügliche (rechtliche) Überprüfung ist daher im Einzelfall erforderlich.

EU/EWR-Staatsbürger sowie Schweizer erwerben nach fünf Jahren rechtmäßigem und ununterbrochenem Aufenthalt im Bundesgebiet das Recht auf Daueraufenthalt. Ihnen wird der Antrag auf eine „Bescheinigung des Daueraufenthalts“ ausgestellt.

Gesetzliche Ausnahmen für Aufenthaltsgenehmigungen gibt es für:

  • wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre (z.B. an einer Universität, aber auch in privaten Unternehmen)

  • Ehegatten und Kinder dieser Forscher und Wissenschafter

  • Tätigkeiten in diplomatischen Vertretungen oder einigen internationalen Organisationen (z.B. UNO). 

Beschäftigung von EU/EWR-Staatsbürgern

Wer auswandern möchte, hat als EU/EWR-Staatsbürger (mit Ausnahme von Kroatien) freien Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt. Jene Personen können sich im Rahmen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und Niederlassungsfreiheit in Österreich frei bewegen und daher grundsätzlich einer unselbstständigen bzw. selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen, sofern sie über ein gültiges Reisedokument (Reisepass oder Ähnliches) verfügen.

Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen

Drittstaatsangehörige (Angehörige von Staaten, die weder eine EU-Zugehörigkeit vorweisen können, noch zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören), die sich innerhalb eines Jahres länger als sechs Monate in Österreich aufhalten wollen, benötigen einen Aufenthaltstitel (Rot-Weiß-Rot Karte, Rot-Weiß-Rot Karte plus, Aufenthaltsbewilligung oder „Aufenthaltstitel Familienangehöriger“).

> Tipp: Lesen Sie in unserem Blog, wie Wien, die lebenswerteste Stadt der Welt, die High Potentials anlockt

Rot-Weiß-Rot-Karte: Qualifizierte Zuwanderung eröffnet neue Karriere-Chancen in Österreich

Österreich führt mit der Rot-Weiß-Rot-Karte (RWR-Karte) ein transparentes und flexibles Zuwanderungssystem ein. Ziel ist hierbei, qualifizierten Arbeitskräften aus Drittstaaten und ihren Familienangehörigen eine nach personenbezogenen und arbeitsmarktpolitischen Kriterien gesteuerte und auf Dauer ausgerichtete Zuwanderung nach Österreich zu ermöglichen (www.migration.gv.at).

Die neue Regelung ist seit 1. Juli 2011 in Kraft und richtet sich ausschließlich an Bürger mit Nicht-EU-Zugehörigkeit. Mit der RWR-Karte wird das bisherige Quotensystem abgeschafft und durch ein kriteriengeleitetes Zuwanderungsmodell abgelöst.

Erteilung eines Aufenthaltstitels - Erstantrag

Anträge auf Erteilung des Erstaufenthaltstitels sind meist persönlich vor der Einreise nach Österreich vom Ausland aus bei der österreichischen Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) einzubringen.

Qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten schätzen neben der sozialen Sicherheit vor allem auch die hohe Lebensqualität in Österreich.

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