Österreich in der EU - Die Vorteile

Nach erfolgreichen Beitrittsverhandlungen und einer Volksabstimmung, bei der zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung für den Beitritt zur Europäischen Union  votierten, wurde Österreich am 1. Jänner 1995 gemeinsam mit Schweden und Finnland Mitglied der EU.

Somit gelten für Österreicher die Grundfreiheiten der EU: Freizügigkeit bei der Wahl des Arbeitsplatzes, Freiheit der Niederlassung und Freiheit des Dienstleistungs-, Waren- und Kapitalverkehrs. Im Gegenzug ist Österreich zur Übernahme des EU-Rechtsbestandes verpflichtet.

Die kontinuierlichen EU-Erweiterungen haben positive Auswirkungen auf das österreichische Wirtschaftswachstum: Prognosen zufolge wird das österreichische BIP jährlich um 0,15 Prozent stärker wachsen als dies in der EU-15 der Fall gewesen wäre.

In Summe liegt die Alpenrepublik bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Bruttoinlandsprodukt pro Kopf über dem Durchschnitt der Euro-Länder.

Details dazu finden Sie in der Statistik der Wirtschaftskammer Österreich (PDF).

Wie der Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit) sich auf Österrech bzw. den Handel, Tourismus oder Arbeitsmarkt auswirken wird, ist noch unklar bzw. wird sich in den nächsten Jahren zeigen.