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E-Mobility ist in Österreich auf der Überholspur
01. Juni 2026Österreich positioniert sich als führender Hub für Green Mobility: Im März 2026 war jedes vierte neu zugelassene Auto batterieelektrisch. Das Land investiert 500 Millionen Euro in E-Infrastruktur. BMW errichtet in Steyr ein Wasserstoff-Kompetenzzentrum.
Die Elektromobilität in Österreich entwickelt sich dynamisch, vor allem batterieelektrische Fahrzeuge – kurz BEV (Battery Electric Vehicles) – gewinnen an Bedeutung. Jedes vierte neu zugelassene Auto war im März 2026 ein BEV-PKW. Ein neuer Rekord. Mit 8.206 neu zugelassenen BEV-PKW verzeichnete Österreich zudem den höchsten Monatswert bei absoluten Neuzulassungen aller Zeiten.
Diese Entwicklung wird durch das österreichische E-Mobilitätsprogramm eMove AustriaeMove Austria (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) befeuert. Für die Jahre 2025 und 2026 investiert Österreich rund eine halbe Milliarde Euro für die Kofinanzierung von E-Bussen, Nutzfahrzeugen, Elektromotorrädern und Ladeinfrastruktur. Parallel dazu wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut: Im Jahr 2025 wuchs die Zahl öffentlicher Ladepunkte um 9.000 auf über 35.000.
Industrie und Wertschöpfung: E-Antriebe made in Austria
Internationale Konzerne bauen ihre Präsenz in Österreich aus. BMWBMW (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) erweitert das Werk Steyr seit August 2025 um die Entwicklung von Elektromotoren und plant ab 2028 die seriennahe Produktion von Brennstoffzellensystemen sowie der dritten Generation des Wasserstoffantriebs.
Erste Prototypen entstehen bereits in speziell dafür eingerichteten Kompetenzzentren für Wasserstoff. Diese BMW-Kompetenzzentren befinden sich in München und Steyr (Oberösterreich) und spielen für die Entwicklung der Brennstoffzellensysteme eine wesentliche Rolle. Für den iX5 Hydrogen bezieht BMW grünen Wasserstoff von LhyfeLhyfe (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet).
Auch der chinesische E-Auto-Hersteller XpengXpeng (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) nutzt Österreich als Sprungbrett nach Europa: Seit 2025 erfolgt die Fahrzeugproduktion für den europäischen Markt über das Automobilwerk Magna Steyr in GrazMagna Steyr in Graz (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet). In Graz laufen bereits die SUV-Modelle Xpeng G6 und G9 sowie die Elektrolimousine P7 Plus vom Band. Wie kürzlich bekannt wurde, soll heuer noch ein viertes Magna-Modell in Graz produziert werden. Zudem kooperiert Magna mit GACGAC (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), um die lokale E‑Auto-Produktion in Europa auszubauen. Die Serienfertigung des elektrischen SUV AION V läuft bereits in Graz.

Bahnland Österreich: Rückgrat nachhaltiger Mobilität
Neben dem Individualverkehr nimmt der Bahnsektor eine Schlüsselrolle ein. In Österreich werden laut VCÖVCÖ (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) pro Person und Jahr 2.335 Kilometer mit Schienenfahrzeugen zurückgelegt – damit belegt Österreich im Europa-Vergleich Platz 2 nach der Schweiz.
Der Austrian Rail Report 2025Austrian Rail Report 2025 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors: Die Bahnindustrie beschäftigt über 34.000 Personen, ein Plus von mehr als 20 Prozent gegenüber 2023; und erzielt eine Brutto-Wertschöpfung von über 3 Milliarden Euro. In F&E investiert Österreich mit 16,5 Euro pro Kopf mehr als jedes andere EU-Land. Schienenfahrzeuge und dazugehörige Ausstattungen “Made in Austria” werden weltweit in über 90 Länder exportiert – bei einem Exportvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro liegt Österreich weltweit auf Platz 7.
Siemens MobilitySiemens Mobility (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) mit Niederlassung und Produktion in Wien und Graz sorgt für die Lieferung der ersten Wasserstoffzug-Flotte Rumäniens. Der Auftrag kam von der rumänischen Eisenbahnreformbehörde ARF. Geliefert werden zwölf zweiteilige wasserstoffbetriebene Triebzüge des Typs Mireo Plus H. Zudem umfasst der Auftrag einen langfristigen Wartungsvertrag. Die Aufnahme des Personenverkehrs ist für 2029 geplant. Der Schweizer Zugbauer Stadler RailStadler Rail (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) eröffnete im April 2026 eine neue Werkhalle in Niederösterreich für Hochgeschwindigkeitszüge.
Großprojekte stärken die Schiene als klimafreundliche Alternative: Die Koralmbahn wurde im Dezember 2025 eröffnet und verbindet Graz und Klagenfurt erstmals in unter einer Stunde. Österreich investierte darin 5,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig entstehen aktuell der Semmeringtunnel sowie der Brennerbasistunnel, die den Güterverkehr künftig auf die Schiene verlagern.
Mehr für den unternehmerischen Start in Österreich finden Sie hier.hier. (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)
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