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Das österreichische Startup REPS erzeugt aus Straßenverkehr Strom, im Bild ein LKW. © Patrick Lux
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Green Tech Branche in Österreich: Fruchtbarer Boden für grüne Innovationen

01. Juni 2026

Österreichs Green Tech boomt: 228 Startups treiben Innovation voran. REPS gewinnt Energie aus dem Straßenverkehr, während im Green Tech Valley bereits über 600 grüne Technologien erforscht wurden. Ein attraktiver Standort für nachhaltige Zukunftslösungen.

Österreich ist für seine atemberaubende Natur bekannt – auch seine Innovationslandschaft ist grün. 228 junge Unternehmen sind im Bereich Umwelt- und Klimaschutz aktiv. Das zeigt die aktuelle Erhebung Green Tech Startups Austria 2026.Green Tech Startups Austria 2026. (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Wachstum von sechs Prozent. Auch der Austrian Startup Monitor 2025Austrian Startup Monitor 2025 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) bestätigt diesen Trend. 62 Prozent der Neugründungen verfolgen einen ökologischen oder gesellschaftlichen Anspruch. Das schafft ein starkes Umfeld für internationale Green Tech Unternehmen. 

Besonders viele Green Tech Startups und etablierte Unternehmen sind im Green Tech ValleyGreen Tech Valley (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) in der Steiermark und Kärnten beheimatet, das als eines der führenden Green-Tech-Cluster Europas gilt. 300 Green Tech Unternehmen arbeiten dort gemeinsam mit 20 führenden Technologieunternehmen und 2.300 Forschenden an einer grüneren Zukunft.

Mehr zu Green Tech in ÖsterreichMehr zu Green Tech in Österreich (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)

Energiespeicher, Batterierecycling und Elektronik

Österreich hat sich das Ziel gesetzt, dass der gesamte Strom bis 2030 aus erneuerbaren Energien stammen soll. Das Erneuerbaren-Ausbau-GesetzErneuerbaren-Ausbau-Gesetz (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) (EAG) – das zentrale Fördergesetz für erneuerbare Energien – sieht dafür jährliche Förderungen von einer Milliarde Euro vor.

Energie aus dem Straßenverkehr schöpft ein cleveres System, das vom Startup REPSREPS (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) aus Tirol entwickelt wurde. Das System wird direkt in bestehende Straßeninfrastruktur eingebaut und wandelt die kinetische Energie, die Fahrzeuge beim Bremsen erzeugen, in Strom um. Das Unternehmen setzt damit auf das sogenannte Energy Harvesting. Für den internationalen Ausbau sammelte REPS 23,6 Millionen US-Dollar ein.

Intelligente Energiespeicherung im großen Sinne erfolgt auch in Oberösterreich: In Wagenham baut NGENNGEN (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) ein Batteriespeichersystem mit 85 MW Leistung und 170 MWh Kapazität. Damit ist eine der größten Energiespeicheranlagen Europas im Entstehen. In Betrieb gehen soll sie noch 2026. 

So treibt NGEN die Energiewende in Österreich voranSo treibt NGEN die Energiewende in Österreich voran (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)

NGEN Batteriespeicher in Wagenham
© NGEN Austria GmbH

Auch im Batterie-Recycling setzt Oberösterreich Maßstäbe: Der Anlagenbauer FillFill (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) präsentierte kürzlich das Projekt “BattBoxBattBox (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)”. Dabei handelt es sich um ein modulares Zerlegekonzept für Antriebsbatterien. Kund:innen können damit ihre Batterie-Recyclinganlage flexibel optimieren. Niederösterreich lässt in puncto Batteriediagnose aufhorchen: Das E-Tech-Scaleup AvilooAviloo (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) sicherte sich mit seiner Batterie-Lösung ein Investment in Höhe von 30 Millionen Euro.

Erfolgreich ist auch refurbedrefurbed (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet): Das Wiener Scaleup erneuert gebrauchte elektrische Geräte und beugt damit Elektroschrott vor. Mit diesem Geschäftsmodell hat reburbed die drei-Milliarden-Euro-Marke beim Außenumsatz überschritten und expandiert nun in 13 weitere europäische Länder. Damit ist das Unternehmen insgesamt in 24 Märkten vertreten.

© Aviloo

Nachhaltige Baustoffe, 3D-Druck und Co.

Grüne Innovationen sprießen auch in vielen anderen Bereichen, zum Beispiel im Bau. Das steirische Startup Fiber ElementsFiber Elements (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) entwickelt Basaltfasern als nachhaltige Alternative zu Stahlbeton. Damit sicherte sich das Jungunternehmen ein Investment in Höhe von 2,6 Millionen Euro, unter anderem vom Amadeus Apex Technology FundAmadeus Apex Technology Fund (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet).

Diese grünen Innovationen prägen Österreichs Startup-Landschaft ebenfalls:

Ein Europacampus für GreenTech

Österreich investiert auch in die Zukunft der Green-Tech-Forschung. In Niederösterreich entsteht der “Europacampus HainburgEuropacampus Hainburg (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)”, der sich auf grüne Technologien und nachhaltige Innovationen spezialisiert. Die Eröffnung des Bildungs- und Forschungsstandorts mit 480 Studien- und 200 Arbeitsplätzen ist für 2028 geplant. Partner sind zum Beispiel die University of Applied Sciences (USTP) St. Pölten und die Technische Universität (TU) Wien. 

Mehr für den unternehmerischen Start in Österreich finden Sie in unserer Broschüre GreenTech:

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© Paul Bauer

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