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Österreich als Hotspot für Electronic Based Systems

Electronic Based Systems (EBS) sind längst ein zentraler Teil unseres beruflichen wie privaten Alltags. Sie stecken in Gadgets, Maschinen und Produkten genauso wie in fast allen digitalen Dienstleistungen und smarter Infrastruktur. Die Mikroelektronik hat unsere Welt in den letzten Jahrzehnten nachhaltig geprägt und verändert. Was viele vielleicht nicht wissen, in so ziemlich jedem modernen Auto, Smartphone oder Reisepass steckt Mikroelektronik, die in Österreich entwickelt und oft auch produziert wird. Der Bereich EBS und Mikroelektronik hat sich zu einem der wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes entwickelt und macht viele Innovationen und Zukunftstechnologien in anderen Industrien erst möglich. Mehr als 60.000 Menschen in rund 200 Unternehmen sind in der Elektronikindustrie in Österreich beschäftigt, darunter internationale Leitunternehmen sowie hochspezialisierte Zulieferer wie Infineon, flex, AT&S, IMS Nanofabrication, Lam Research und TDK.

Die Stärke Österreichs liegt hier – wie auch in anderen Bereichen – am ausgeprägten spezifischen Ökosystem und der damit verbundenen intensiven Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung. Innovation und Wachstum brauchen exzellente Forschung, gerade in einer Branche, die sich so schnell weiterentwickelt.  Das Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) fokussiert auf Spitzenforschung und unterstützt damit Unternehmen bei der Entwicklung neuer Technologien und Prozesse. SAL, die regionale Forschungsgesellschaft Joanneum Research und Fraunhofer Austria  leisten einen zentralen Beitrag zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs als Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandort. Darüber hinaus agiert das Austrian Institute of Technology, Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung, als hoch spezialisierter Forschungs- und Entwicklungspartner für die Industrie. An den zahlreichen erstklassigen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen werden die gefragten Expert:innen  für Forschung und Industrie ausgebildet, so z.B. an der Technischen Universität Graz. Hier gibt es in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) einen Innovationslehrgang im Bereich Electronic Based Systems, der die Teilnehmenden mit dem benötigten Fachwissen und Querschnittskomponenten (Hardware, Software, System und Innovationsmanagement) ausstattet.

Österreich zählt bereits heute bei Forschung sowie Produktion zu einem der führenden Mikroelektronik-Standorte. Um Abhängigkeiten von einzelnen Ländern und Regionen im Halbleiterbereich zu reduzieren und die Stärke des österreichischen Standorts noch weiter auszubauen, schafft Österreich Anreize für Milliardeninvestments in diesen Sektor. So hat die österreichische Bundesregierung im Oktober 2023 bekanntgegeben, aufbauend auf den europäischen Chips Act in den Jahren 2024-2031 die Chips-Forschung und Produktion in Österreich mit 3 Milliarden Euro zu fördern, um insgesamt mehr als 7 Milliarden Euro Investitionen im österreichischen Halbleiterbereich auszulösen.

All dies trägt dazu bei, den Standort Österreich nachhaltig als globalen Hotspot für Electronic Based Systems zu stärken.

 

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