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Life-Science-Standort Österreich: Innovation, Forschung und internationale Vernetzung

25. September 2025

Österreich hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der dynamischsten Life-Science-Standorte Europas entwickelt. Besonders in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und Digital Health überzeugt der Standort mit hoher Forschungsintensität, einer wachsenden Startup-Szene und internationaler Vernetzung. Exzellente Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, spezialisierte Inkubatoren und starke Industriepartnerschaften schaffen ein Umfeld, das Innovation fördert und internationale Unternehmen anzieht.

 

Österreichs Life-Science-Branche auf Wachstumskurs

Österreich zählt zu den dynamischsten Life-Science-Standorten Europas. Laut dem Life Science Report Austria 2024 hat die Branche mit mehr als 1.170 Unternehmen, rund 73.400 Mitarbeitenden und einem Gesamtumsatz von fast 40 Mrd. Euro neue Höchststände erzielt.

Forschung und Entwicklung als Standortvorteil

Rund 480 Mio. Euro investierten Österreichs dedizierte Biotechnologieunternehmen zuletzt in Forschung und Entwicklung (F&E). Besonders bemerkenswert ist die Forschungsintensität: Die Ausgaben der BioTech-Unternehmen für F&E wachsen eineinhalb Mal schneller als im OECD-Durchschnitt.

1170

Unternehmen

73400

Mitarbeitende

40 Mrd. Euro

Gesamtumsatz

480 Mio. Euro

Investition in F&E

Inkubatoren und Life Science Startups in Wien und Tirol

Abundance Gate und Abundance Campus in Wien

Mit Abundance GateAbundance Gate (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) erhält Wien einen Inkubator, der Startups mit einem universitären Background in den Bereichen Biotechnologie, Gesundheit und Lebensmittel- und Agrartechnologien begleitet. Bereits aktiv ist Abundance mit einem Life-Science-Labor mit 1.200 Quadratmetern, in dem Startups forschen und wachsen. Acht Unternehmen wurden 2024 bereits durch das umfassende Netzwerk beraten, mehr als 70 Projekte stehen in der Pipeline. Der geplante Abundance Campus wird mit 18.000 Quadratmetern Laborfläche, einem umfassenden Beratungsangebot und einem 50 Millionen Euro schweren Deep-Tech-Venture-Capital-Fonds die nächste Ausbaustufe markieren. Schon heute ist die Nachfrage groß: 80 Prozent der Flächen sind vorvermietet.

MedLifeLab und Health Hub Tirol

Neben Wien hat sich auch Tirol zu einem eigenen Zentrum für Life Sciences entwickelt. Teil des Erfolgs ist die dynamische Startup-Szene. Starthilfe auf dem Weg vom Wissen zur kommerziellen Anwendung leisten beispielsweise das Innovationszentrum MedLifeLab der Medizinischen Universität Innsbruck oder der neue Inkubator Health Hub TirolHealth Hub Tirol (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet).

Digital Health: Erfolgreiche Scale-ups und internationale Kooperationen

Unterstützt werden konnten auch die Innsbrucker Unternehmen KinCon biolabs und Cyprumed. Ersterem ist es gelungen, eine Technologie zur Messung der Effekte von Wirkstoffen direkt in lebenden Zellen zu finden. So kann das Potenzial eines Medikaments frühzeitig beurteilt werden. Cyprumed verfügt über Technologieplattformen, die die orale Verabreichung von Medikamenten, die bislang injiziert werden mussten, ermöglicht. Merck Sharp & Dohne zahlte unlängst für eine nicht exklusive Lizenz der Technologie bis zu 493 Mio. US-Dollar.

Schon jetzt ist Wien ein spannender Hub für Life Science in Europa, denn die Rahmenbedingungen sind hervorragend: Es gibt eine stark wachsende Startup-Gemeinde, renommierte Forschungseinrichtungen und etablierte Unternehmen. Mit Abundance schaffen wir ein Ökosystem für Biotech-Startups mit tausenden Quadratmetern Labor-Infrastruktur und Beratung für Unternehmen im Biotech-Sektor.

Thomas Holzhuber CEO & Co-Founder, Abundance Gate
© Abundance Gate
© Abundance Gate

BioTech: Österreich als Treffpunkt der internationalen Life-Science-Community

Internationale Präsenz gewinnt Österreich auch als Gastgeber wichtiger Life Science-Veranstaltungen. Von 3. bis 5. November 2025 findet mit der BIO-EuropeBIO-Europe (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) wieder die größte Biotech-Partnering-Konferenz Europas in Wien statt. Die Leitveranstaltung bringt über 5.500 Fachleute aus der Life-Science-Branche aus mehr als 60 Ländern zusammen, bietet Networking-Möglichkeiten, Partnering-Programme und wertvolle Brancheneinblicke in die BioTech-Szene. Mehr als 30.000 persönliche Meetings vor Ort vernetzen Führungskräfte aus Wissenschaft, Startups und wachstumsstarken Biotech-Unternehmen mit Pharmaunternehmen und zukunftsorientierten Investoren. Die ABA ist natürlich mit dabei.

Formate wie das Mitte September über die Bühne gegangene AITHYRA Symposium zu KI und Life SciencesAITHYRA Symposium zu KI und Life Sciences (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) stärken die Vernetzung und Zusammenarbeit zusätzlich. Die Veranstaltung fand mit großem Andrang statt und stellte die Verbindung von künstlicher Intelligenz und Biowissenschaften in den Mittelpunkt. Mehr zum Institut lesen Sie hier: Wie AITHYRA KI und Life Sciences in Wien verbindet.Wie AITHYRA KI und Life Sciences in Wien verbindet. (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)

Doch der Herbst hat im Life Science Bereich noch mehr an Events in Österreich zu bieten: 

Sie zeigen: Österreich ist nicht nur ein attraktiver Forschungsplatz, sondern auch Treffpunkt für Expert:innen, Investor:innen und Unternehmen aus aller Welt.

Warum internationale Unternehmen Österreich als Standort wählen

Österreich bietet exzellente Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bereich Life Sciences – von erstklassiger Forschungsinfrastruktur über innovative Startups bis hin zu internationaler Vernetzung. Für internationale Unternehmen und Investoren eröffnet der Standort vielfältige Möglichkeiten für Kooperation, Expansion und nachhaltiges Wachstum. Erfahren Sie, wie Invest in Austria Sie bei Ihrem Markteintritt oder Ihrer Standorterweiterung unterstützen kann.

Mehr über den Life-Science-Standort Österreich erfahren


FAQs

  • 01

    Österreich zählt zu den dynamischsten Life‑Science‑Standorten Europas mit über 1.170 Unternehmen, rund 73.400 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von knapp 40 Milliarden Euro. Besonders stark ist die Branche in den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und Digital Health.

  • 02

    Biotechnologieunternehmen in Österreich investieren jährlich rund 480 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Die F&E‑Ausgaben wachsen dabei rund 1,5‑mal schneller als im OECD‑Durchschnitt, was die hohe Innovationskraft des Standorts unterstreicht.

  • 03

    Österreich punktet als Life-Science-Standort mit hoher Forschungsintensität, qualifizierten Fachkräften, stabilen Rahmenbedingungen und einer starken internationalen Vernetzung. Großunternehmen investieren gezielt in österreichische Technologien, was den Standort zusätzlich aufwertet.

  • 04

    Wien bietet eine dichte Forschungslandschaft, exzellente Universitäten, internationale Unternehmen sowie neue Inkubatoren wie Abundance Gate, die Startups mit universitärem Background in den Bereichen Biotechnologie, Gesundheit und Lebensmittel- und Agrartechnologien begleiten. Die Stadt verbindet Forschung, Unternehmertum und internationale Vernetzung.

  • 05

    Beispiele sind KinCon biolabs, das Technologien zur Wirkstoffbewertung an lebenden Zellen entwickelt, sowie Cyprumed, das innovative Technologieplattformen für die orale Verabreichung bisher injizierbarer Medikamente bietet.


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