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Warum Österreich für Startups attraktiv bleibt – und welche Rolle die ViennaUP spielt

04. Mai 2026

Mit starken Finanzierungsrunden im Jahr 2026, wachsender Internationalisierung und klarer Technologieorientierung weist Österreichs Startup-Ökosystem eine dynamische Entwicklung auf. Vom 18. bis 22. Mai bringt die ViennaUP internationale Startups, Investor:innen und Partner:innen zusammen.

Österreichs Startup-Szene bleibt auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld ein starker Innovationsmotor des Standorts. Wie der Austrian Startup Monitor 2025Austrian Startup Monitor 2025 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) zeigt, agieren österreichische Startups zunehmend global: Der Anteil der im Ausland erwirtschafteten Umsätze stieg im Durchschnitt auf 42 Prozent und erreicht damit den höchsten Wert seit Beginn der ASM-Erhebungen. Zudem geben 82 Prozent der Startups an, in den kommenden zwölf Monaten die Expansion in neue internationale Märkte zu planen oder vorzubereiten. 

Bereits 23 Prozent der Startups sind akademische Spinoffs. Das zeigt, dass Forschung und Unternehmertum in Österreich immer enger zusammenrücken und wissenschaftliche Exzellenz zunehmend in marktfähige Geschäftsmodelle übersetzt wird. Ein weiterer zentraler Befund des Austrian Startup Monitor 2025: Insgesamt sind 75 Prozent der Startups technologieorientiert. 71 Prozent der österreichischen Startups entwickeln Schlüsseltechnologien, darunter KI, Dateninnovation, Life Sciences, Biotech sowie Energie- und Umwelttechnologien.

+ 42 %

beim Anteil der im Ausland erwirtschafteten Umsätze

82 %

planen Expansion in neue internationale Märkte

75 %

der Startups sind technologieorientiert

71 %

der österr. Startups entwickeln Schlüsseltechnologien

Starke Finanzierungsrunden im jungen Jahr 2026   

Österreich startet mit bemerkenswerter Dynamik ins Jahr 2026: Hohe Investitionsvolumina, erfolgreiche Exits und gezielte Förderprogramme unterstreichen die wachsende Attraktivität des Standorts für Startups und Scaleups. Die aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache: Rund 250 Millionen Euro wurden bereits im ersten Quartal in österreichische Startups investiert. Mehrere Finanzierungsrunden im zweistelligen Millionenbereich verdeutlichen, dass österreichische Startups und Scaleups auch international wettbewerbsfähig sind. 

Zu den größten Finanzierungsrunden im Jahr 2026 zählen:  

Neben Investments zeigen auch erfolgreiche Exits die Reife des österreichischen Ökosystems. So wurde das oberösterreichische PetTech-Scaleup TractiveTractive (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) vom italienischen Tech-Unternehmen Bending SpoonsBending Spoons (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) für einen höheren dreistelligen Millionenbereich übernommen – einer der größten Exits, die Österreich bisher gesehen hat. Tractive reiht sich nun in Bending Spoons Portfolio neben Unternehmen wie WeTransfer, Vimeo oder Eventbrite.

ViennaUP 2026 versammelt internationale Startup-Community 

Das Highlight des österreichischen Startup-Jahres findet von 18. bis 22. Mai 2026 in Wien statt: die ViennaUPViennaUP (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet). Das Festival bringt bereits zum sechsten Mal Startups, Investor:innen, Corporates und Talente aus aller Welt zusammen. 2025 reisten über 25 internationale Delegationen sowie insgesamt etwa 15.000 Teilnehmende aus 95 Ländern zum Festival nach Wien, von Kanada bis Australien. 

Die Austrian Business AgencyAustrian Business Agency (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) (ABA) ist auch 2026 wieder stark bei der ViennaUP vertreten und berät bei mehreren Veranstaltungen des dezentralen Festivals internationale Gründer:innen und Startups beim Markteintritt in Österreich.

Am Connect Day 26Connect Day 26 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) am 19. Mai wird die ABA auf der Bühne des Corporate Reverse Pitches und des MedTech & Life Science Panel & Q&A vertreten sein. Auf seinem Stand berät das Team zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zu Fördermöglichkeiten, zum Fachkräfterecruiting und vernetzt mit Forschungsorganisationen und Unternehmen. 

Für Gründer:innen und Startups aus ostmitteleuropäischen und südosteuropäischen Staaten bietet sich am 18.5. bei “Market Access for CEE/SEEMarket Access for CEE/SEE (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)” und am 20.5. bei The Recursive CEE ForumThe Recursive CEE Forum (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) eine gute Gelegenheit, die Vorteile des Innovationsstandorts, das Startup-Ökosystem Wiens und Österreichs und die Services der ABA kennenzulernen. 

Die Onco:Innovate Europe Conference 2026Onco:Innovate Europe Conference 2026 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) wiederum bringt am 21.5. führende Köpfe aus Medizin, Gesundheitswesen, Forschung, Startups und Industrie in Wien zusammen.

Forschungsförderung und Startup Challenges 

Ein zentraler Erfolgsfaktor des Standorts ist die gezielte Unterstützung durch öffentliche und private Initiativen. Die Österreichische ForschungsförderungsgesellschaftÖsterreichische Forschungsförderungsgesellschaft (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) (FFG) stellte 2025 rund 93 Millionen Euro für Startups, Spinoffs und Scaleups bereit und ermöglichte damit Innovationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 145 Millionen Euro

Wie sehr die Power und Agilität von Jungunternehmen in Österreich geschätzt wird, verdeutlichen auch Initiativen wie Startup-Challenges von Industrieunternehmen oder Programme des Climate Lab.Climate Lab. (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) Insbesondere in Zukunftsbereichen wie Energie, Industrie und Klimaschutz treiben sie die Entwicklung marktnaher Lösungen voran. 

Bei der “Startup Innovation ChallengeStartup Innovation Challenge (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)" der Energie AGEnergie AG (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) präsentierten internationale Startups etwa intelligente KI-Lösungen, die zur Klimaneutralität beitragen sollen. Einer der Gewinner ist zum Beispiel das steirische Startup ESG Solutions & Consulting GmbH, dessen KI-gestützte Lösung die Flächensuche für Wind- und Solarprojekte automatisiert.

Unterstützung für Deep Tech Startups 

Eine weitere Challenge wird vom Halbleiterunternehmen InfineonInfineon (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) initiiert: Gesucht werden Deep Tech Startups, die an der Entwicklung intelligenter humanoider Robotiklösungen unter Einsatz von Edge-KI und diversen Sensorsystemen mitwirken möchten. Die Bewerbungsphase für die Infineon Startup Challenge läuft noch bis 27. Mainoch bis 27. Mai (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)

An Deep Tech Founder richtet sich darüber hinaus das Hermann Hauser Frontier LabHermann Hauser Frontier Lab (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet). Das einwöchige Intensivprogramm findet vom 28.9. bis 2.10.2026 in Graz statt und zielt darauf ab, wissenschaftsbasierte Innovationen in marktfähige Unternehmen zu überführen. Gründer:innen profitieren unter anderem von einem internationalen Mentoring, praxisnahen Sessions zu Fundraising und Marktzugang sowie einem direkten Zugang zu Investor:innen und einem starken europäischen Deep Tech Netzwerk. Deep Tech Startups können sich bis 15.07.2026 für das Programm bewerbenfür das Programm bewerben (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)

Mehr für den unternehmerischen Start in Österreich 


FAQs

  • 01

    Österreichs Startup-Ökosystem entwickelt sich dynamisch weiter: Laut Austrian Startup Monitor 2025 erwirtschaften österreichische Startups im Schnitt 42 Prozent ihrer Umsätze im Ausland, und 82 Prozent planen eine internationale Expansion. Zudem sind drei Viertel der Startups technologieorientiert und stark in Zukunftsfeldern positioniert.

  • 02

    75 Prozent der Startups sind technologieorientiert, 71 Prozent entwickeln Schlüsseltechnologien wie KI, Biotech, Life Sciences oder Energie- und Umwelttechnologien. Gleichzeitig sind bereits 23 Prozent aller Startups akademische Spinoffs, was die enge Verbindung von Forschung und Unternehmertum unterstreicht.

  • 03

    Allein im ersten Quartal 2026 wurden rund 250 Millionen Euro in österreichische Startups investiert. Mehrere Finanzierungsrunden im zweistelligen Millionenbereich sowie erfolgreiche Exits – etwa der Verkauf von Tractive – zeigen die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

  • 04

    Die ViennaUP ist das wichtigste Startup-Festival Österreichs und findet 2026 vom 18. bis 22. Mai in Wien statt. Sie bringt Startups, Investor:innen, Corporates und Talente aus aller Welt zusammen. 2025 zählte das Festival rund 15.000 Teilnehmende aus 95 Ländern und über 25 internationale Delegationen.

  • 05

    Die ABA berät internationale Gründer:innen und Startups bei mehreren ViennaUP-Formaten zum Markteintritt in Österreich. Themenschwerpunkte sind rechtliche Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten, Fachkräfterecruiting sowie die Vernetzung mit Forschungsorganisationen und Unternehmen.


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