Life Sciences Cluster in Österreich

In neun Bundesländern stärken rund 60 Branchen-Cluster aus 7.000 Unternehmen und 825.000 Beschäftigten die Innovationskraft Österreichs. Internationalität und eine hohe Forschungsquote von durchschnittlich 7,5 Prozent kennzeichnen die Clusterakteure. Spezialisierte Betriebe – vom KMU, Spin-off bis zum internationalen F&E-Headquarter – kooperieren intensiv miteinander sowie mit Forschungsinstituten und talentierten Wissenschaftlern.

LISAvienna

Wien bietet nicht nur die weltweit beste Lebensqualität, sondern ist auch als ausgezeicheter Ort im Bereich Life Sciences international bekannt. Rund 380 Unternehmen sind überwiegend in Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik tätig, darunter bekannte Größen wie Baxalta, Boehringer Ingelheim, Novartis und Ottobock. Diese erwirtschafteten 2014 mit ihren 21.000 Mitarbeitern Umsätze von über 9 Milliarden Euro. Dazu kommen in der Bundeshauptstadt mehr als 14.000 hochqualifizierte Fachkräfte an 25 Forschungseinrichtungen. LISAvienna unterstützt innovative Unternehmen, die neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren entwickeln und auf den Markt bringen. Die Plattform vernetzt diese Unternehmen mit Entwicklungspartnern und Leitkunden.

Life Sciences Tirol

Über den Life Sciences Cluster Tirol vernetzt, bieten im Westen Österreichs 60 innovative Betriebe mit mehr als 23.000 qualifizierten Mitarbeitern Produkt- und Dienstleistungslösungen im Bereich Life Sciences an. Unternehmerische Erfolge werden dabei auch durch die gute Zusammenarbeit mit internationalen Universitäten wie der TU München sowie außeruniversitären Forschungsinstituten, dem Kompetenzzentren für personalisierte Krebsmedizin Oncotyrol oder dem Bioindustry Park Canavese gesichert.

Human.Technology.Styria GmbH

In der Steiermark liegt der Schwerpunkt auf „weißer Biotechnologie“. Rund 80 Partnerorganisationen des Humantechnologieclusters rücken drei Kompetenzfelder ins Zentrum: pharmazeutische Verfahrens-, Prozess- und Produktionstechnologien, biomedizinische Sensortechnologien & Biomechanik sowie Biobank & Biomarkertechnologien. Die Partner bei Human.Technology.Styria erringen internationale Anerkennung wie etwa den „Internationalen Innovationspreis 2014“ für das „Enzym-Google“. Das am acib entwickelte „Catalophor-System“ wurde zum Patent angemeldet und im „Nature Communications“ publiziert.

Technopol Krems

Am niederösterreichischen Hotspot für medizinische Biotechnologie wird neben Krebsforschung auch bahnbrechende Forschung in den Bereichen Blutreinigungsverfahren, künstliche Knorpel und Gelenke sowie der Heilung chronischer Wunden betrieben. Die Schwerpunkte des Technopol Krems liegen somit im Bereich der Biomedizin (Tissue Engineering, Zelltherapien, Extrakorporale Blutreinigung) und Health-Services.

Medizintechnikcluster Oberösterreich

Das Branchennetzwerk Medizintechnikcluster Oberösterreich unterstützt Unternehmen aus der Medizin- und Gesundheitstechnologie und zählt 217 Mitglieder mit 37.500 Beschäftigten.

Umfassende Informationen zur Life Sciences-Branche in Österreich finden Sie in unserer Broschüre

Broschüre: Life Sciences in Österreich (PDF, 804 kB)