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Frau in Labor © Dieter Schewig / Westend61
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Starke und wachsende Biotech-Startup-Szene

Im Bereich Biotech hat sich in Österreich eine lebendige Startup-Szene entwickelt. Das niederösterreichische MedTech-Startup Sarcura und Myllia Biotechnology in Wien sind nur zwei der vielen spannenden jungen Unternehmen. Eine zentrale Rolle spielen dabei auch spezialisierte Investoren und Unternehmen, die die notwendige Infrastruktur wie Laborflächen zur Verfügung stellen. Sie fördern das Entstehende sowie die weitere Entwicklung von Startups und tragen so zum Fortschritt und dem Erfolg der jungen Unternehmen bei. Und gerade hier tut sich einiges, wie die Beispiele Abundance Gate und Xista zeigen. 

An personalisierten Zelltherapien im großen, industriellen Maßstab arbeitet das 2019 gegründete niederösterreichische MedTech-Startup Sarcura, das Ende letzten Jahres weitere sieben Millionen Euro von bestehenden und neuen Investoren einsammeln konnte. 

 

© Sarcura

Myllia Biotechnology in Wien nutzt den CROP-Seq-Workflow (CRISPR Droplet Sequencing), um die Auswirkungen tausender genetischer Störungen auf das globale Transkriptom in Einzelzellauflösung zu kartieren. Dieser Ansatz findet breite Anwendung bei der Identifizierung neuartiger Arzneimittelziele, der Aufklärung unbekannter Wirkmechanismen von Arzneimitteln und dem Verständnis genetischer Varianten, die mit Krankheitsrisiken verbunden sind.

© Florian Wais, MW-Architekturfotografie

Im September 2023 hat Abundance Gate einen neuen Standort für Biotech-Startups mit „Lab-as-a-Service“ in Wien eröffnet. Derzeit stehen am Standort Carlbergergasse 66 im 23. Wiener Gemeindebezirk rund 1.200 m² Nutzfläche mit hochmodernen Labor- und Büroräumlichkeiten zur Verfügung. Ein zweiter Standort in der Breitenfurterstraße mit 18.000 m2 soll im Q1 2026 fertiggestellt werden. Abundance Gate bietet darüber hinaus auch Beratungsleistungen für junge Biotech-Unternehmen an.

© Institute of Science and Technology Austria (ISTA)

Aufbauend auf dem Erfolg des Institute of Science and Technology Austria (ISTA), einer international anerkannten wissenschaftlichen Forschungsorganisationen, bietet Xista nun ein kollaboratives und dynamisches Umfeld für wissenschaftliche Gründer:innen und innovative Unternehmen, um Zugang zu Spitzenforschung und Ressourcen zu erhalten und das Wachstum ihrer Unternehmen zu beschleunigen.   

xista innovation widmet sich der Kommerzialisierung der ISTA-Forschung, dem Aufbau von Verbindungen zur Industrie und der Ausbildung der nächsten Generation von wissenschaftlichen Unternehmern. xista science park bietet Infrastruktur und Laborflächen für wissenschaftliche Startups an. Der Risikokapitalfonds xista science ventures stellt Finanzmittel, Fachwissen und Netzwerke bereit, um wissenschaftsbasierte Unternehmen beim Start und Wachstum zu unterstützen. Zum Portfolio gehören u.a. auch die zwei spannenden Life Science Startups aus dem Bereich Zelltherapie CellEctric und Neurolentech

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