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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Maschinenbauindustrie in Österreich

Österreichs Maschinenbau beschäftigt 79.000 Arbeitnehmer, erlöst 21,5 Mrd. € und trägt 14 Prozent zur Industriewertschöpfung bei, weit mehr als im EU-Schnitt. Weitere 14.000 Arbeitsplätze gibt es im Bereich Reparaturen und Instandhaltung von Maschinen. Der Maschinenbau ist ein stabiler, gut zahlender Arbeitgeber, mit einer heterogenen Produktstruktur, einigen Weltmarktführern sowie einer hohen Innovationskraft und eine der produktivsten und wachstumsstärksten Industriebranchen. Auf der Basis der hochwertigen Produktpalette kann sich der Maschinenbau in Österreich von den Konkurrenten mit Kostenvorteilen absetzen und Marktanteilsverluste bei Standardprodukten weitgehend kompensieren. Ein Erfolgsindikator ist der seit Anfang der 90er Jahre fast kontinuierlich gestiegene Exportüberschuss von zuletzt 4,5 Mrd. €.

Qualitativ hochwertige Nischenprodukte

Die Maschinenbauer erzeugen Investitionsgüter für fast alle Sektoren der Industrie und des Gewerbes. Ihr Produktportfolio reicht von Pumpen über Baumaschinen, landwirtschaftlichen Maschinen und Aufzügen bis zur Errichtung ganzer Industrieanlagen. Parallel dazu wächst ihr Dienstleistungsangebot, vom Standardservice bis zum laufenden Betrieb der Anlagen. Das Angebot runden einige wenige Konsumgüter, wie Öfen und Personenwaagen, ab. Österreichs Maschinenbau hat keine ausgeprägten Produktionsschwerpunkte, der Branchenumsatz verteilt sich auf viele Einzelsparten. Zur Branche zählen aber einige Unternehmen, die in ihrem Segment eine prominente Weltmarktposition besetzen. Beispiele aus den Top-10 sind Andritz mit Zellstoff- und Papiermaschinen, die Engel-Gruppe mit Kunststoffspritzgussmaschinen oder der Seilbahnbauer Doppelmayr. Die Liste kann leicht mit kleineren Unternehmen außerhalb der Top-10 fortgesetzt werden.

(Vgl. dazu Branchenbericht "Maschinenbau" 2017 der Bank Austria)

 

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