Erfolgreiche Startups in Österreich

Besonders dynamisch ist Österreichs Startup- und Gründerszene in den Branchen Informationstechnologien, Medien und Life Sciences sowie in der Kreativwirtschaft. Vor allem in der Kreation von Web-Plattformen und Mobilfunk-Applikationen florieren die Gründungen und das Interesse von Investoren steigt. Einer der wichtigsten Motoren der Wachstumsdynamik in der Startup-Szene ist ein erfolgreicher Exit aus der Inkubationsphase, bei dem die Frühphasenfinanzierer aus ihrer Beteiligung aussteigen und neue Unternehmenspartner einsteigen. Vielen jungen Firmen gelang es dabei, Bewertungen weit über der Million-Euro-Grenze zu erzielen und insgesamt zunehmend mehr Kapital – vor allem auch aus dem Ausland - anzuziehen.

  • Runtastic: 2009 von Florian Gschwandtner und drei Studienkollegen der Fachhochschule Hagenberg gegründet, wurde 2015 für 220 Mio. Euro von Adidas übernommen.

  • Shpock: Wiener Startup, eine Flohmarkt-App, mit mittlerweile mehr als zehn Millionen Nutzer, Startup-Gründer 2012 waren Katharina Klausberger und Armin Strbac, wurde 2015 vom norwegischen Medienkonzern Schibsted übernommen.

  • Bwin: 1997 mit 12 MitarbeiterInnen gestartet hat das Unternehmen heute weltweit 3.100 MitarbeiterInnen und ist mit einem Umsatz von 760 Mio. US-Dollar der größte Online Gaming Anbieter weltweit.

  • Kiweno: Innovatives Startup als Gesundheitsunternehmen, das sich auf Selbstabnahmetests für Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Intoleranzen und Nährstoffprofile als auch auf deren intuitive Ergebnisdarstellung spezialisiert hat.Hat 2016 in einer österreichischen TV-Sendung die Rekordsumme von sieben Millionen Euro erzielt.

  • Paysafecard: Im Jahr 2000 gegründet ist das Unternehmen mit seiner Entwicklung des ersten bankenrechtlich genehmigten Online-Zahlungsmittels heute europäischer Marktführer.

  • UBIMET: Das 2004 gegründete, einstige Zwei-Mann-Unternehmen ist heute der am schnellsten wachsende europäische private Anbieter von meteorologischen Dienstleistungen. Seit 2012 ist Red Bull an dem Unternehmen beteiligt.

  • AFFiRiS: Das Biotech-Startup entwickelt Impfstoffe gegen Alzheimer, Parkinson, Atherosklerose und Diabetes und hat 2012 die weltweit ersten klinischen Versuche für einen Parkinson-Impfstoff gestartet. 2016 sicherte sich das Startup weitere zehn Millionen Euro von Investoren. 

Diese Unternehmen fungieren als Leuchttürme in einer breit gefächerten Szene von Startups: von dem von Kindern programmierbaren Wunderwürfel Robo bis zur Diabetes-App von MySugr, von der von Scarletred entwickelten Analyse-App für Hautkrankheiten bis zu den 3D-Keramik-Druckern des TU-Ausgründers Lithoz.

Informationen zu den umfassenden Fördermöglichkeiten für Startups in Österreich finden Sie auf der Homepage der FFG, der Forschungsförderungsgesellschaft in Österreich sowie auf der Homepage der aws, der Austria Wirtschaftsservice GmbH.

Sehen Sie sich unser Startup-Video an:

Detailliertere Informationen dazu finden Sie in unserer Startup-Broschüre:

Broschüre: Startup-Standort Österreich (PDF, 846 kB)