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News | 12. September 2022 - 12. September 2022

Infineon Technologies Austria wendete 2021 516 Millionen für Forschung auf

Der österreichische Teil des Unternehmens Infineon gehört zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs

Infineon ist Forschungstreiber in Österreich

Infineon Austria gehört zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs. 516 Millionen Euro betrug der Forschungsaufwand von Infineon Technologies Austria im Geschäftsjahr 2021. Der österreichische Teil des Unternehmens, das zu den 10 größten Halbleiterunternehmens weltweit gehört, konzentriert sich auf Forschung und Entwicklung neuer Halbleitertechnologien.

Mit 4.820 Beschäftigten – davon 2.100 in Forschung & Entwicklung - aus 73 Nationen erzielte Infineon Technologies Austria das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro.

Am Standort Villach (Kärnten) befinden sich unter anderem Kompetenzzentren für kontaktlose Technologien, Siliciumcarbid und Galliumnitrid sowie ein Teil des Hauptquartiers für industrielle Elektronik. Unter den in Villach ansässigen Forschungseinrichtungen finden sich ein Entwicklungszentrum für Mikroelektronik sowie globale Kompetenzzentren für Leistungselektronik und für neuartige Halbleitermaterialien. Die Hauptaufgabe des Forschungsblocks liegt dabei in der Kombination dieser Felder, um möglichst energieeffiziente Chips zu konzipieren.

Der Standort in Linz ist ein Entwicklungszentrum für Hochfrequenz-Halbleiterbauteile. Gebraucht werden diese Komponenten vorrangig von Fahrassistenzsystemen und Radartechnologien. Die im Jahr 1998 errichtete Grazer Einrichtung ist im Infineon-Konzern das globale Kompetenzzentrum für Kontaktlostechnologien und seit 2021 auch als Kompetenzzentrum für industrielle Mikrocontroller.

Konzipiert werden in dem Forschungskomplex neben Komponenten für optische Abstandsmessung in Fahrzeugen und 3D-Bildsensorchips auch Near Field Communication (NFC) Chips für die sichere Datenübertragung auf geringem Abstand. Verwendung findet die NFC-Technologie unter anderem für einfache und sichere kontaktlose Zahlungsvorgänge. In so gut wie jeder neuen Bankomat- oder Kreditkarte ist ein derartiger Chip verbaut, ebenso in den meisten Smartphones der neueren Generationen.

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