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Von Innsbruck in die ganze Welt

Nobelpreisträger Anton Zeilinger wird für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen mit einem Ehrendoktorat der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Mit seiner Arbeit in Innsbruck legte er einen der Grundsteine für den Aufstieg der Innsbrucker Quantenphysik zur Weltspitze. Zeilinger war von 1990 bis 1999 Universitätsprofessor am Innsbrucker Institut für Experimentalphysik und führte hier bahnbrechende Experimente durch, die 2022 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurden, so 1997 die erste Quantenteleportation mit Photonen.

Rektor Tilmann Märk nennt Zeilingers wissenschaftliche Erfolge „entscheidende Impulse für den Ausbau der Quantenphysik in Innsbruck und Wien“. Diese Entwicklung habe wesentlich zum gegenwärtigen Weltruf Österreichs in diesem zukunftsträchtigen Fachbereich beigetragen. An der Universität Innsbruck forschen heute über 20 international beachtete Forschungsgruppen im Bereich der Quantenphysik.

Viele Mitglieder des damaligen Teams von Anton Zeilinger haben die Quantenforschung in die Welt hinausgetragen. So leitet Jian-Wei Pan die Bemühungen Chinas, in der Quantenphysik eine führende Rolle einzunehmen, Harald Weinfurter ist Professor an der LMU München, der Niederländer Dirk Bouwmeester Professor an der Universität Leiden, Thomas Jenewein Professor an der kanadischen Universität Waterloo, Jörg Schmiedmayer Professor an der TU Wien und der Tiroler Gregor Weihs nach Forschungspositionen in Japan und Kanada Professor für Photonik an der Universität Innsbruck.

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