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Raum für Ideen.
Geistesblitze fallen nicht vom Himmel.
Oskar Aszmann hilft Menschen ihre Beweglichkeit wieder zu erlangen.

Forschungsförderungen in Österreich

Sie stützt sich dabei auf ein aus­differenziertes Förderungsinstrumentarium, das eine Forschungsprämie, steuerliche Begünstigungen und über drei Institutionen umgesetzte Direktförderungen umfasst:

Forschungsprämie in Österreich

Die Prämie für Forschung und Innovation beträgt seit Anfang 2018 14 Prozent. Sie kann von jedem Unternehmen, das in Forschung, Innovation und Entwicklung investiert, beantragt werden –unabhängig von Unternehmensgröße, Branche oder Firmenstruktur. Ein Anspruch auf die Forschungsprämie besteht auch dann, wenn das Unternehmen keinen oder nur geringen Gewinn erwirtschaftet. Die Auszahlung erfolgt als Cash-Prämie rasch und relativ unbürokratisch. Im Rahmen der steuerlichen Forschungsprämie sind sowohl die eigenbetriebliche als auch die in Auftrag gegebene Forschung prämienbegünstigt. Die über den aktuellen Stand der Technik hinausgehende experimentelle Entwicklung von Modellen, Produkten und Prozessen wird dabei ebenfalls berücksichtigt. Häufig werden von den Unternehmen aber bei weitem nicht alle Forschungs-und Entwicklungskosten für Prämienzwecke eingereicht. Dabei können diese sogar unabhängig vom Projekterfolg geltend gemacht werden. Neben Löhnen und Gehältern, Kapitalinvestitionen in Anlagevermögen und Immobilien sowie forschungsrelevanten Ausgaben wie zugekaufte Leistungen, Finanzierung-und Gemeinkosten können auch Kreditkosten angeführt werden, die bereits vor Projektbeginn angefallen sind.

Eine 14-prozentige Forschungsprämie kann für Ihr Unternehmen auch beispielsweise lukrativer sein als eine 25-prozentige Forschungszulage in Deutschland. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Blogartikel  Forschungszulage Deutschland: Unterschiede zur österreichischen Forschungsprämie und in der Übersicht Forschungsprämie in Österreich vs. Forschungszulage in Deutschland (PDF).

Florian Laure, Senior Tax Manager bei Deloitte, erklärt die Österreichische Forschungsprämie und ihre Vorteile.

Weitere Förderleistungen

  • Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert F&E in Unterneh­men über die gesamte Innovationskette. Fördervolumen 2018: 685 Mio. € (inkl. 123 Mio.€ Breitbandinfrastruktur)
  • Der Wissenschaftsfonds FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grund­lagen­forschung. Bewilligtes Förderungsvolumen 2018: 230,8 Mio. €.
  • Die Austria Wirtschaftsservíce GmbH (AWS) ist die Förderbank für unternehmensbezo­gene Wirtschafts­förderung. Förderungsleistung 2017: 1.145,4 Mio. €.
  • Das Förderprogramm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) bringt Unter­nehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in einem gemeinsam definierten For­schungsprogramm auf ho­hem Niveau zusammen. Bis dato wurden 5 COMET-Zentren (K2), 24 COMET-Zentren (K1), 63 COMET-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,24 Milliarden Euro gefördert.
  • Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft sind geförderte und an österreichischen Universitäten eingerichtete For­schungs­ein­heiten mit fixen Laufzeiten, in denen Wissenschafter mit Unternehmenspart­nern an der Lösung von deren Forschungsfragen arbeiten. Derzeit (Stand 2017) sind 76 solche Labors aktiv.
  • Ebenfalls erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist der Wittgenstein-Preis, der mit einem Preisgeld von bis zu 1,5 Millionen Euro der höchstdotierte Preis der Republik Österreich im Bereich der Wissenschaften ist. Informationen zum aktuellen Preisträger finden Sie auf der Homepage des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Weitere Informationen über den Forschungsplatz Österreich finden Sie in unserem Download-Bereich

f&e
Forschung & Entwicklung
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