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Raum für Ideen.
Warum nicht aus Science-Fiction Realität machen?
Jost Bernasch forscht an der Mobilität der Zukunft.

Mobilitätsforschung in Österreich

In Österreich forschen Wirtschaft und Wissenschaft für die Mobilität der Zukunft

Ein Fahrzeug muss, bevor es auf den Markt kommt, rund 150.000 Testkilometer fahren – dies lässt sich heute nur noch unter Einsatz virtueller Testmethoden effizient bewerkstelligen. Spezialist dafür ist das 2002 gegründete Forschungs- und Entwicklungszentrum Virtual Vehicle in Graz, das sich mit der anwendungsnahen Fahrzeugentwicklung und zukünftigen Fahrzeugkonzepten für Straße und Schiene befasst. Zu seinen 90 Industriepartnern zählen Audi, AVL, BMW, MAN, Porsche, Siemens oder Volkswagen, derzeit werden rund 100 Forschungsprojekte mit führenden internationalen Forschungspartnern abgewickelt. Virtual Vehicle ist an 25 EU-Projekten beteiligt. Disruptive Digitalisierung, menschzentrierte Ansätze und Context-embedded Vehicle Technologies bilden die Forschungsfelder des mit 48 Mio. Euro öffentlich geförderten Programms „K2 Digital Mobility“, das 2018 startete und bis Ende 2021 laufen wird.

Österreichs Testlabor für automatisiertes Fahren

Die Besonderheiten alpiner Fahrumgebungen wie winterliche Straßenverhältnisse, Tunnels oder Mautstationen machen ALP.Lab zur vielfältigsten Testumgebung für autonomes Fahren in Europa. Österreichs Testlabor für automatisiertes Fahren bietet neben einer vollständigen Simulationsumgebung und gewidmeten Teststrecken auch den Test in der Realität: auf öffentlichen Straßen und einem Autobahnabschnitt. Mitglieder des Konsortiums sind AVL List, Magna, die Technische Universität Graz, Virtual Vehicle und die Forschungsorganisation Joanneum Research. Die österreichische Bundesregierung hat knapp sechs Mio. Euro für Projekte zur Verfügung gestellt.

Das Forschungsprojekt „Dynamic Ground Truth“, an dem auch Wissenschaftler von TTTech und Vexcel mitarbeiten, soll ein hochpräzises Messsystem zur zuverlässigen Erkennung der Umwelt ermöglichen. Solche Systeme sind die „Augen“ jedes autonomen Fahrzeugs. Beim ebenfalls geförderten Projekt LiDcAR, an dem sich neben Virtual Vehicle auch Infineon und die TU Wien beteiligen, sollen Sensoren zur Abstands- und Geschwindigkeitsmessung entwickelt werden.

> Tipp: Lesen Sie mehr darüber, wie F&E ein bedeutender Innovationstreiber für die Automobilindustrie wird.

Automobilforschung in Österreich

  • AIT – Austrian Institute of Technology
    Integrierte Fahrzeugkonzepte, Elektroantrieb, Leichtbau Verkehrsinfrastruktur, co-modale Transportsysteme
  • CTR – Carinthian Tech Research
    Sensorik, Qualitätskontrolle, Elektronik, Motorenentwicklung, Elektromobilität
  • Joanneum Research
    Smart Technologies, Automobil-Komponenten, Oberflächentechnik, Verkehrstelematik, Robotics
  • LIT AI Lab – JKU Linz
    Lernende digitale Systeme (künstliche Intelligenz)
  • PCCL – Polymer Competence Center Leoben
    Faserverbundwerkstoffe, Kunststofftechnik, Elastomer- und Oberflächenchemie
  • RISC – Research Institute for Symbolic Computation
    Industrial Software Applications, virtueller Produktentwurf, Simulation von Fertigungsprozessen, Steuerungssysteme
  • RECENDT – Research Center for Non Destructive Testing
    Infrarot-Spektroskopie, optische Kohärenztomographie, Laser-Ultraschall, Nanoindentation

 

Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte hier.

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  • Forschen und Firmengründen in Österreich

    29.01.2020 / 16:30 - 18:00, Zurich, Switzerland

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Neues vom Standort Österreich

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Touristen im Ötztal in Österreich können sich neben dem herkömmlichen Skifahren und Snowboarden mit einer weiteren Attraktion die Zeit vertreiben: Bobsla – ein Gerät, das optisch an eine Mischung aus Schneepflug und Go-Kart erinnert und von den Gästen über einen Schnee-Parcours gesteuert wird.

Die neue Forschungszulage in Deutschland – eine Konkurrenz zur österreichischen Forschungsprämie?

In Österreich besteht für in Forschung und Entwicklung tätige Unternehmen die Möglichkeit, eine steuerliche Forschungsförderung, die sog. Forschungsprämie, zu beantragen. Im internationalen Vergleich ist die österreichische Forschungsprämie ein Erfolgsrezept, um den heimischen Forschungsstandort attraktiv zu gestalten und zu stärken. Hierzu haben auch die Erhöhungen der Prämiensätze von ursprünglich 3 Prozent im Jahr 2002 auf zuletzt 14 Prozent massiv beigetragen.

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