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Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

Internationale Chemieunternehmen in Österreich

Borealis

Der internationale Konzern Borealis ist der größte Kunststoffhersteller Österreichs und Nummer zwei in Europa. Österreich ist seit 2006 nicht nur Sitz des Headquarters sondern auch der Forschungszentrale des weltweit tätigen Konzerns aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Borealis erzielte 2016 mit 6.600 MitarbeiterInnen weltweit einen Umsatz von 7,2 Mrd. €.

Henkel

Henkel CEE mit Sitz in Wien ist einer der wichtigsten Wachstumsmotoren für die deutsche Henkel-Gruppe. Sie ist für 32 Länder in Zentral- und Osteuropa mit über 30 Produktionsstätten und rund 9.500 MitarbeiterInnen verantwortlich. Der Standort Wien wird sukzessive aufgewertet: Henkel produziert hier rund 230.000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel, 80 Prozent davon werden exportiert.

Sabic

Sabic Innovative Plastics haben 2007 den Geschäftsbereich hochwertige technische Thermoplaste von der ehemaligen GE Lighting/Plastics Austria übernommen. In Österreich ist Handel und Produktion von Hohlkammerplatten aus Polykarbonat angesiedelt. Der Kunststoff wird für Autoteile, Computergehäuse, Telekomausrüstung und als Baumaterial verwendet. Der saudi-arabische Petrochemie-Konzern beschäftigt weltweit mehr als 35.000 MitarbeiterInnen.

Evonik

Im Rahmen eines innovativen Kooperationsprojektes zwischen dem deutschen Spezialchemieunternehmen Evonik und der Universität Graz werden derzeit Bausteine für Hochleistungskunststoffe entwickelt. Die Polymer-Bausteine werden mittels umweltschonender biokatalytischer Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Die so entstehenden Polymere dienen in weiterer Folge als Kunststoffe für Windanlagen, Wintersportgeräte oder Boote. Evonik ist über die Firma Degussa seit 1962 in Österreich aktiv.

Asota

Asota, Teil der englischen Chapelthorpe plc Group, zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Stapelfasern. In Österreich werden am Produktionsstandort Linz auf fünf Produktionsstraßen bis zu 31.000 Tonnen Stapelfasern pro Jahr erzeugt. Die Exportrate beträgt über 97 Prozent. Die Produkte werden in weitere Folge für Bodenbeläge, Automobile oder Sonnenschutz verwendet. Asota liefert unter anderem die Polypropylen Fasern für zwei Großprojekte in Österreich, für die Einhausung der Autobahn Linz Bindermichl und für den Eisenbahntunnel Brixlegg. Polypropylen Fasern verhindern im Falle eines Brandunglückes das Abbröckeln von Beton.

Sunpor

Der norwegische Konzern Sunpor macht Geschäfte mit intelligenter Luft. Denn die EPS-Kügelchen, die aus der Chemiefabrik in St. Pölten an Kunden in ganz Europa und darüber hinaus geliefert werden, enthalten letztlich nur zwei Prozent Kohlenwasserstoff. Der große Rest ist Luft. Rund 186 Sunpor-Mitarbeiter produzieren rund 230.000 Tonnen EPS-Granulat pro Jahr. Die Exportquote liegt bei 90 Prozent. Der Rohstoff aus St. Pölten fließt zu 80 Prozent in Wärmedämmungen, zu 20 Prozent in Verpackungen und Spezialprodukte, zu denen auch Fahrradhelme gehören.

ENGEL

Die ENGEL-Gruppe ist eines der weltweit führenden Unternehmen bei Spritzgießmaschinen und bietet für den Kunststoffmaschinenbau alle Technologiemodule wie Spritzgießmaschinen, Werkzeug und Automatisierung. Mehr als die Hälfte der Spritzgießmaschinen landen in der Automobilbranche: Die Palette der erzeugten Produkte reicht von Innenverkleidungen bis zu Stoßstangen. Aber auch Kunststoff-Produkte des täglichen Bedarfs werden meist auf ENGEL-Maschinen erzeugt - von der Bohrmaschine bis zum Kühlschrank. Zum Beispiel hat ENGEL insgesamt 1500 Maschinen an Lego geliefert.

 

Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte hier.

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    29.01.2020 / 16:30 - 18:00, Zurich, Switzerland

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In Österreich besteht für in Forschung und Entwicklung tätige Unternehmen die Möglichkeit, eine steuerliche Forschungsförderung, die sog. Forschungsprämie, zu beantragen. Im internationalen Vergleich ist die österreichische Forschungsprämie ein Erfolgsrezept, um den heimischen Forschungsstandort attraktiv zu gestalten und zu stärken. Hierzu haben auch die Erhöhungen der Prämiensätze von ursprünglich 3 Prozent im Jahr 2002 auf zuletzt 14 Prozent massiv beigetragen.

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