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Österreich.
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Unternehmenssteuern und Abgaben in Österreich

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Keine Vermögens- und Gewerbesteuer

Kapitalgesellschaften zahlen österreichweit 25 % Körperschaftssteuer

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Zahlreiche Vorteile für Headquarters

Gruppenbesteuerung, Steuerabkommen und Privatstiftung

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Umsatzsteuer von 20 %

Österreich liegt im internationalen Vergleich im vorderen Mittelfeld

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Gemäß dem Regierungsprogramm 2020-2024 ist in der Legislaturperiode österreichweit eine Senkung der Körperschaftsteuer von 25% auf 21% sowie eine Reduktion der Lohn- und Einkommenssteuer geplant. Aktuell (Stand März 2020) stellt sich die Situation wie folgt dar:

Effektive Steuerbelastung

Österreich nimmt auf der Skala der unternehmerfreundlichen Staaten im Hinblick auf die Körperschaftsteuer mit 25 Prozent eine Top-Position ein. Innerhalb der EU-15 bieten nur wenige Länder noch günstigere Konditionen. Aber auch im Vergleich mit den neuen EU-Ländern, die Investoren durch starke Steuersenkungen locken, kann Österreich ausgezeichnet punkten.

Ein Vergleich der effektiven Steuerlast von BAKBASEL und ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsvergleiche) attestierte Österreich trotz massiven Steuerwettbewerbs aus Osteuropa innerhalb der EU weiterhin äußerst unternehmerfreundliche Bedingungen.

Mit 22,5 Prozent Gesamtbelastung fiel die Besteuerung für Unternehmer in Österreich laut BAK Taxation Index 2017 niedriger aus als in Luxemburg (23,0 %), Deutschland (29,3 %) und Frankreich (34,0 %).

Unternehmensbesteuerung

Belastungen wie die Gewerbesteuer, Vermögenssteuer oder Erbschaftssteuer, die in anderen Ländern durchaus üblich sind, existieren in Österreich nicht.

Gruppenbesteuerung und Doppelbesteuerungsabkommen

Gewinne und Verluste von Tochterunternehmen im Ausland können mit Gewinnen / Verlusten bei der Konzernmutter in Österreich zusammengefasst werden. Basis ist die Beteiligung einer österreichischen Kapitalgesellschaft von über 50 Prozent. Die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Headquarters im Konzern wird dadurch gesteigert, das Risiko beim Aufbau neuer Märkte vermindert.

Um eine doppelte oder mehrfache Besteuerung von denselben Einkünften in zwei oder mehreren Staaten zu vermeiden, hat Österreich mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen nach dem Vorbild des OECD-Musterabkommens abgeschlossen. Diese Abkommen regeln, welchem Vertragsstaat das Besteuerungsrecht für die jeweiligen Einkünfte zufällt.

Privatstiftung

Umfassende Gestaltungsfreiheit und Steuervorteile bietet außerdem die Gründung einer Privatstiftung. Zur Erfüllung eines festgelegten Zwecks können ein oder mehrere Stifter Vermögen auf diesem Wege ohne verwaltungsbehördliche Aufsicht langfristig widmen.

Lohn- und Einkommenssteuer

Die Lohn- und Einkommenssteuer wird in Österreich in mehreren Progressionsstufen eingehoben. Für die Beurteilung der Lohn- und Einkommenssteuer sind nicht nur die Prozentsätze der Progressionsstufen relevant sondern auch die Bemessungsgrundlage. Nähere Ausführungen finden Sie in unserer Broschüre „Steuerliche Aspekte".

Kommunalsteuer

Bei der Kommunalsteuer handelt es sich um eine ausschließliche Gemeindeabgabe. Sie beträgt drei Prozent der monatliche Bruttolohnsumme, die an Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer einer in Österreich gelegenen Betriebsstätte gewährt wird

Umsatzsteuer

In Österreich unterliegen folgende Umsätze der Umsatzsteuer:

  • Lieferungen und sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens gegen Entgelt im Inland ausführt
  • Eigenverbrauch im Inland (Entnahme oder private Verwendung von Gegenständen, die dem Unternehmen zugeordnet werden)
  • Einfuhr von Gegenständen aus dem Drittlandsgebiet nach Österreich (Einfuhrumsatzsteuer)

Die wichtigsten Steuersätze sind

  • der allgemeine Steuersatz von 20 Prozent (sogenannter "Normalsteuersatz") und
  • der ermäßigte Steuersatz von zehn Prozent und 13 Prozent.

Der 20-prozentige Steuersatz ist der Regelfall! Diese Regelungen gelten für alle Unternehmerinnen/Unternehmer aus EU-Mitgliedstaaten in Österreich.

Umsätze, bei denen der Steuersatz von zehn Prozent oder 13 Prozent zur Anwendung gelangt, stellen die Ausnahme dar. Diese sind im § 10 Umsatzsteuergesetz (UStG) vollständig aufgelistet.

Der zehn-prozentige Steuersatz gilt z.B. für:

  • die Vermietung zu Wohnzwecken
  • die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen und die regelmäßig damit verbundenen Nebenleistungen (einschließlich Beheizung)
  • die Vermietung (Nutzungsüberlassung) von Grundstücken für Campingzwecke
  • die Personenbeförderung außer mit Luftfahrzeugen im Inland (13 Prozent)
  • die Müllabfuhr
  • die Lieferung von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Lebensmittel

Der 13-prozentige Steuersatz gilt z.B. für:

  • die Lieferung von lebenden Tieren, lebenden Pflanzen, Brennholz etc.
  • Umsätze aus der Tätigkeit als Künstlerin/Künstler
  • Film- oder Zirkusvorführungen
  • Eintrittsberechtigungen für sportliche Veranstaltungen


Seit 1. Jänner 2020 unterliegen elektronische Publikationen wie E-Books/E-Paper (siehe Rz 1339 ff UStR 2000) und Hörbücher dem ermäßigten Steuersatz von zehn Prozent (Steuerreformgesetz 2020 (BGBl I Nr. 103/2019).

Vgl. dazu auch die Informationen des österreichischen Bundesministerium für Finanzen.

 

Fragen zu Unternehmenssteuern in Österreich?

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Mehr Informationen über Steuern in Österreich finden Sie auch in unserem Download-Bereich

Die Broschüre "Steuerliche Aspekte" bieten Ihnen mehr Details zu Steuern in Österreich wie

  • Steuerbegünstigungen für Kapitalgesellschaften (z.B. Gruppenbesteuerung)
  • Besteuerung von natürlichen Personen (z.B. entsandte Mitarbeiter)
  • Weitere internationale Besonderheiten (z.B. Doppelbesteuerungsabkommen und Quellensteuer)

Diese Broschüre soll einen umfassenden Überblick über das österreichische Steuersystem geben, Gesetzesänderungen zusammenfassen und Informationen bereitstellen über mögliche Steuervorteile, die ausländische Investoren bei der Standortentscheidung berücksichtigen sollten.

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Broschüre Steuerliche Aspekte
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So viele wie noch nie: 2.341 Patente haben österreichische Unternehmen und Forschher 2019 beim europäischen Patentamt angemeldet. Seit fünf Jahren steigt die Zahl der Patentanmeldungen in Österreich stetig an.

Von Facebook und LinkedIn: Österreichs Unternehmen im Social Media Dschungel

Immer mehr Unternehmen setzen auf soziale Medien, um Kunden zu informieren, neue Zielgruppen zu erschließen und um geeignete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu finden. Von Jahr zu Jahr wird mehr in Facebook & Co investiert, aber die stetige Weiterentwicklung und Neugründung von Netzwerken führt auch zu Unsicherheiten im richtigen Umgang mit den Plattformen.

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