Steuern und Abgaben in Österreich

Innerhalb der EU-15 bieten nur nur wenige Länder noch günstigere Konditionen. Aber auch im Vergleich mit den neuen EU-Ländern, die Investoren durch starke Steuersenkungen locken, kann Österreich ausgezeichnet punkten.

Ein Vergleich der effektiven Steuerlast von BAKBASEL und ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsvergleiche) attestiert Österreich trotz massiven Steuerwettbewerbs aus Osteuropa innerhalb der EU weiterhin äußerst unternehmerfreundliche Bedingungen. Mit 22,4 Prozent Gesamtbelastung fällt die Besteuerung in Österreich niedriger aus als in Italien (23,1 %), Deutschland (29,3 %) und Frankreich (34,9 %).

Belastungen wie die Gewerbesteuer oder die Vermögenssteuer, die in anderen Ländern durchaus üblich sind, existieren in Österreich nicht. Die Gesellschaftsteuer wurde mit 1.1.2016 abgeschafft. Unternehmen unterliegen lediglich einem einheitlichen Körperschaftsteuersatz von 25 Prozent.

Doppelbesteuerungsabkommen

Um eine doppelte oder mehrfache Besteuerung von denselben Einkünften in zwei oder mehreren Staaten zu vermeiden, hat Österreich mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen nach dem Vorbild des OECD-Musterabkommens abgeschlossen. Diese Abkommen regeln, welchem Vertragsstaat das Besteuerungsrecht für die jeweiligen Einkünfte zufällt. 


Mehr Infos zu den unterschiedlichen Steuern wie etwa Einkommensteuer, Lohnsteuer, Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer etc. finden Sie in unserer Broschüre zu den Steuerlichen Aspekten in Österreich.