Elektronikindustrie in Österreich

Es ist kein Zufall, dass die Beleuchtung der berühmten Turmuhr in der Pilgerstätte Mekka aus Österreich stammt, denn Österreichs Industrie zählt zu den am stärksten auf die Erzeugung von Elektronik und Elektrotechnik spezialisierten Sektoren Europas. Mit rund 67.000 Beschäftigen (Stand 2017) ist sie der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber Österreichs.

Als stark exportorientierter Industriezweig (rund 2/3 der Produkte werden in 150 Länder der Erde exportiert) sind die Unternehmen überdurchschnittlich stark in das internationale Wirtschaftsleben eingebunden. Ein Drittel der F&E-Ausgaben der Industrie Österreichs werden von der Elektro-/Elektronikindustrie getätigt. Auf der Grundlage hoher Forschungsausgaben und einer konsequenten Innovationsorientierung konnte die Elektroindustrie in zentralen Segmenten ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig absichern.

Viele Unternehmen – von Infineon, Eaton, Alcatel über Hewlett Packard bis zu Siemens – nutzen bereits die zahlreichen Vorteile des Standortes Österreich und errichten sowohl ihre internationalen F&E-Zentren als auch Werke für die Fertigung von Qualitätsprodukten in Österreich.

Elektronische Komponenten made in Austria sind international besonders begehrt – von der LED-Beleuchtung über Halbleiterkomponenten bis hin zu Generatoren und Straßenbahngarnituren. Österreichs Halbleiterindustrie besetzt vor allem in der Kfz-Elektronik eine wichtige Position. Insgesamt wurden 2016 im Inland aktive elektronische Bauelemente und bestückte Leiterplatten im Wert von 3,3 Mrd. € erzeugt beziehungsweise um rund ein Fünftel mehr als 2015. Das Wachstum hat sich 2017 noch erheblich beschleunigt.

 

(Vgl. dazu den Branchenbericht über die Elektro- und Elektronikindustrie 2017 der Bank Austria)

 

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