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Österreich.
Ideen kennen keine Grenzen.
Herta Steinkellner forscht an Tabakpflanzen für den Kampf gegen Ebola.

Die Life Sciences Branche in Österreich

Mehr als 900 Unternehmen aus den Bereichen Biotech, Pharmaindustrie und Medizintechnik erwirtschaften 5,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und beschäftigen rund 55.000 MitarbeiterInnen (vgl. www.lifescienceaustria.at). 

Auch ausländische Konzerne setzen gezielt auf die Forschungskompetenz
der österreichischen Biowissenschaftler:

  • Boehringer Ingelheim seinen Forschungsstandort in Wien massiv aus und investiert 700 Mio. Euro. Seit 2014 sind rund 1,4 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung bei Boehringer Ingelheim geflossen.
  • Die Schweizer Octapharma hat erst kürzlich eine neue F&E Zentrale in Wien eröffnet und baut den Wiener Standard um 142 Mio. Euro aus.
  • Der Novartis Konzern investiert 200 Mio. Euro in die Produktion und schafft 200 neue Arbeitsplätze in Tirol.
  • Weltkonzern Merck MSD Animal Health investiert 430 Mio. Euro in eine neue Produktionsstätte für Tierimpfstoffe in Krems.
  • Pfizer investiert 50 Mio. Euro in seinen Standort Orth an der Donau wo ein internationales Pfizer Qualitätskontrollzentrum verwirklicht wird.

Unternehmen und Startups im therapeutischen, medizintechnischen und diagnostischen Bereich und Anbieter von Schlüsseltechnologien bilden ein dynamisches Umfeld für die Forschung. Jedes zweite Biotech-Unternehmen ist im Hotspot Wien angesiedelt, wo mit dem Campus Vienna Biocenter eines der führenden biomedizinischen Forschungszentren Zentral- und Osteuropas entstanden ist. Besondere Forschungsschwerpunkte bilden die Bereiche Onkologie, Neurologie, Impfstoffe und Immunologie sowie Präzisionsmedizin und E-Health.

Sonja Polan von Life Science Austria (LISAvienna) erläutert die Stärken des Standort Österreichs.

Boomende Biotech-Szene

Der Life Sciences Sektor ist im Vergleich zu anderen innovativen Sektoren der mit Abstand innovationsfreudigste, weist mit 14,4 Prozent die höchste Forschungsquote auf und trägt mit 2,8 Prozent des BIP maßgeblich zur nationalen Wertschöpfung bei. Heimische Life Science-Unternehmen investieren jährlich fast 1 Mrd. Euro in F&E, das entspricht fast jedem 6. Euro, der von privater Seite in F&E investiert wird.

Rund ein Viertel der Unternehmen ist im Kerngeschäft „rote“ und „weiße“ Biotechnologien tätig. Als Hochburg gilt Wien – jede zweite Biotech-Firma ist in der Bundeshauptstadt angesiedelt.

Tipp: Lesen Sie hierzu auch den Blogbeitrag 360° Support in Wien für die Life Science.

Revolutionäre Medizintechnik

In der Medizintechnik beschäftigen sich über 550 Unternehmen in einem weiten Themenfeld mit Schwerpunkten:

  • Elektromechanische Medizintechnik
  • Software-Entwicklung
  • Digital Health

Darunter etwa der Spezialist für Hörimplantate MED-EL, die hochwertige Medizinprodukte herstellen. Das Med-Tech Unternehmen Ottobock mit Stammsitz in Deutschland arbeitet in Wien an Hightech-Prothesen. Fresenius Medical Care, der deutsche Weltmarktführer von Dialysetherapien und -produkten, eröffnete in Österreich sein F&E-Zentrum. Ein großer Treiber ist auch die Digitalisierung, die nicht nur zu neuen Produkten, sondern auch zu neuen Businessmodellen führt. Etwa die Hälfte der Newcomer ist in diesem Segement tätig und Startups wie mySugr machen international von sich reden.

Österreichs überdurchschnittlich gutes Gesundheitssystem, die Kliniken von Weltruf, exzellente Forschungseinrichtungen sind herausragende Standortvorteile für den Medizintechniksektor.

Weltklasse Krebsforschung

Krebs heilen zu können, ist seit Jahrzehnten ein Ziel der Forschung im Bereich Healthcare – auch in Österreich. So arbeitet beispielsweise das Kompetenzzentrum Oncotyrol in Innsbruck mit österreichischen und internationalen Partnern daran, personalisierte Krebsmedizin vom Labor ans Krankenbett zu bringen. Boehringer Ingelheim, eines der 20 größten globalen Pharmaunternehmen, betreibt weltweit drei große Forschungs- und Entwicklungszentren – eines davon in Wien: das Zentrum für Krebsforschung sowie Grundlagenforschung am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP).

Tipp: Lesen Sie hierzu auch den Blogbeitrag Krebsforschung in Österreich -  Life Science "Made in Austria".

Ausländische Life Sciences Unternehmen in Österreich

  • Boehringer Ingelheim: Regional Center Vienna (RCV), globales Krebsforschungszentrum
  • Takeda (früher: Shire): Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika für seltene und unterversorgte Erkrankungen (Hämatologie, Onkologie und Immunologie)
  • ottobock: Forschung & Entwicklung sowie Produktion von High-Tech Prothesen für den Weltmarkt
  • Sandoz (Novartis): Globale Kompetenzzentren für Biotechnologie, Erforschung und Produktion von Generika
  • Bionorica: Erforschung von Heilpflanzen mit dem Schwerpunkt Analytik
  • Octapharma: Entwicklung und Herstellung von Präparaten aus menschlichem Plasma

 Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte hier.

 

Eine gute Übersicht über die österreichischer Technologiekompetenz bietet Ihnen die TECXPORT Online-Plattform.

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